Offener Brief zur Motorensituation in der GTC vom Kartbuchverlag.com

Das gesamte Team #78 "Kartbuchverlag.com" wünscht allen GTC'lern, Freunden und deren Familien ein frohes Fest und besinnliche Feiertage!

Wir möchten allerdings aus gegebenen Anlass noch einen Offenen Brief unseres Teams zur derzeitigen Motorensituation in der GTC veröffentlichen:

Offener Brief des Teams „kartbuchverlag.com“ zur gegenwärtigen Motorensituation in der GTC

Nachdem wir den Newsletter vom Dezember 2014 gelesen haben sind wir, das Team Nr.78 „Kartbuchverlag.com“, zu dem Schluss gekommen, dass das was dort über die Motoren ausgeführt wird, sehr unbefriedigend ist.
Das jetzt Motoren mit anderen Kolben eingeführt werden ist die eine Sache. Wie groß die Leistungsunterschiede dann auf den verschiedenen Strecken wirklich sind, bleibt abzuwarten.
Wir möchten hier nicht alles wiederholen was in dem Newsletter steht. Fest steht aber, dass die Leistungsunterschiede nicht nur an der Verdichtung liegen. Wir wissen alle, dass da viele Faktoren mit hineinspielen. Nicht nur Zündzeitpunkte und Steuerzeiten.
Es wurden in der Vergangenheit einige Vorschläge an den Veranstalter herangetragen und der Veranstalter scheint auch bemüht, eine Veränderung herbeizuführen. Bisher wurde aber leider nichts Entscheidendes umgesetzt. Alles was wirklich etwas bringen würde, wird mit dem Hinweis auf angeblich zu hohe Kosten von vornherein abgelehnt. Im Moment ist es aber so, das manche Teams keine andere Möglichkeit mehr haben, als einfach möglichst viele Vergaser bzw. Motoren zu kaufen um die Chance zu erhöhen das vielleicht ein "guter" dabei ist. Das erhöht die Kosten für die Teilnehmer erheblich und spricht komplett gegen die Intention dieser Rennserie!! Der Grundsatz dieser Serie lautet doch immer noch: Möglichst GÜNTIG, möglichst FAIREN Motorsport zu bieten.
Es wird auch argumentiert, dass das Teilnehmerfeld noch nie so dicht zusammen war wie in der abgelaufenen Saison. Wenn das tatsächlich so ist, wie erklärt sich dann der Aktionismus in Sachen Motoren und wie erklärt sich die allgemeine Unzufriedenheit mit der vorhandenen Situation? Wenn man mit offenen Augen die Unterschiede auf der Strecke sieht und mit offenen Ohren durchs Fahrerlager geht, zeichnet sich das reale Bild ab. Denn wenn ein Team „genügend“ Motoren und Vergaser hat, ist vielleicht ein wirklich guter dabei (siehe oben).
Weiterhin ist zu lesen, dass es mit der Auslieferung der neuen Motoren auch neue, fälschungssichere Plomben geben wird. Daraus müssen wir leider schlussfolgern, dass die bisherigen Plomben, von einigen wenigen, gefälscht worden sind. Alte Plomben sollen „nach und nach“ ausgetauscht werden. Warum nicht sofort alle? Und was heißt „ausgetauscht“? Wird dabei der Motor in allen relevanten Teilen vermessen? Wenn ja, gut. Wer trägt dann die Kosten? Wenn nicht, machen die neuen Plomben keinen wirklichen Sinn, da der betreffende Motor dann immer noch so „faul“ ist wie zuvor.
Zum Schluss noch eines. Es heißt ja, „Motoren bei denen Plomben, zwischen den Rennen oder der Winterpause, warum auch immer abhandengekommen sind, dürfen nicht mehr in der GTC eingesetzt werden! Nur nach einer aufwendigen technischen Kontrolle (Nachmessung aller relevanten Teile) deren Kosten das Team zu tragen hat, kann es unter Umständen eine weitere Zulassung zur GTC geben.“ Unsere Frage, was heißt „unter Umständen“? Was sind die Umstände und wie hoch sind die Kosten?
Unser Vorschlag: Da es, wie bereits erwähnt, keinen wirklichen Sinn macht, an einen Motor einfach neue Plomben anzubringen ohne ihn in allen relevanten Teilen zu vermessen, sollte man die Gelegenheit jetzt nutzen um alle Einsatzmotoren bis zu einem bestimmten Termin (02.05.2015?) komplett zu überprüfen, d.h. in allen relevanten Teilen zu vermessen und danach neu zu verplomben.
Eine andere Möglichkeit wäre, die Motoren vor jedem freien Training bzw. vor jeder Veranstaltung zu verlosen.
Alle Möglichkeiten werden zu höheren Kosten führen. Bei genauem Hinsehen werden die aber nur anders verteilt. Denn wie gesagt, wenn ein Team gezwungen ist sich mehrere Motoren und Vergaser zu kaufen, sind die Kosten für dieses Team noch höher.

#78 – kartbuchverlag.com

GTC Saisonfinale in Wittgenborn

Nach einer durchaus sehr lehrreichen, aber auch vom Pech verfolgten Saison reiste man mit dem Ziel nach Wittgenborn, nun endlich auch mal den Speed in ein vernünftiges Rennergebnis umzusetzen.
Freitags testeten wir viele Dinge am Motor um weitere Erfahrungswerte zu sammeln.
Leider mussten wir jedoch wieder feststellen, das dieser immer noch eine Schwachstelle ist.
Mit den übrigen Setuparbeiten waren wir sehr zufrieden, allerdings wußte bis dato noch niemand was das Wetter mit uns im Verlaufe des restlichen Wochenendes vor hat.

Am Samstag erwartete uns zunächst eine sehr feuchte und rutschige Rennstrecke.
Wir beschlossen erst ein mal mit Regenreifen und einem nicht ganz auf Regen abgestimmten Setup zu beginnen, da wir im weiteren Rennverlauf eine überwiegend trockene Piste erwarteten.
Von Startposition 8 konnte sich Stefan Zehnder relativ schnell auf Position 5 vorkämpfen und vom Feld absetzen.
Die Strecke begann nach ein paar weiteren kleinen Schauern abzutrocknen und wir wechselten als 2. Team unter Grün auf Slicks.
Da in den nächsten Rennstunden eine Gelbphase ausblieb und wir nach dem Wechsel schon 2 Sekunden schneller waren, war die Entscheidung absolut richtig.
Leider verloren wir beim Reifenwechsel mit etwas Pech 2 Runden und später nochmals 6 Runden aufgrund eines gebrochenen Bolzens am Heckauffahrschutz.
Wir fielen somit zwischenzeitlich sogar bis auf Platz 17 zurück.
Fortan lief das Rennen allerdings wieder problemlos und wir konnten immer die Zeiten der Spitze mitgehen.
So kamen wir nach 12 Stunden auf einem 9. Gesamtrang und dem 2. Platz in der Trophy ins Ziel.
Zudem belegten wir in der 3h Wertung noch den 5. Gesamtplatz und konnten in der Trophy sogar siegen.

Mit diesem Ergebnis konnte man trotz kleinerer Schwierigkeiten ein durchaus positives Saisonende finden, vor allem wenn man beachtet das man ohne die Standzeit vermutlich auf dem Podium gelandet wäre.

Vielen Dank an das Gesamte GTC Veranstaltungsteam rund um Frank Jelinski für diese sechs unvergesslichen Wochenenden und allen Mitstreitern für die harte aber faire Rennaction, bei denen man neben der Strecke immer eine große GTC-Familie bildet!

Ein ganz besonderer Dank gilt noch der Mannschaft der Kartbahn Bad Rappenau, die uns zu jeder Zeit mit einem Tipp oder einer helfenden Hand zur Seite stand. Jungs, ihr seid super und endlich habt ihr mit dem 4.Platz auch euer verdientes Ergebnis bekommen!

Mit den unglaublich vielen Erfahrungswerten stecken wir jetzt schon mitten in den Vorbereitungen für die kommende Saison um das gelernte in Ergebnisse umzusetzen.

Wir können es jetzt schon kaum erwarten das es im Frühjahr wieder heißt,

GTC - Willkommen bei Freunden

Team “Kartbuchverlag.com” beim GTC Saiosonauftakt in Hahn

Unser GTC Team "Kartbuchverlag.com" steht. Alle Vorbereitungen über den Winter liefen wie geplant. Wir werden mit den Fahrern Niklas Franz, Ronny Krahn, Stefan Zehnder und Maximilian Barth antreten. Diese vier werden unsere Stammfahrer sein. Zum 24 Stunden Rennen in Wackersdorf werden wir uns noch mit wahrscheinlich zwei weiteren Fahrern verstärken.

Am ersten Maiwochenende war es dann endlich so weit. Der lange Winter war vorbei und das Team "Kartbuchverlag.com" konnte sein offizielles Debüt beim GTC Saisonauftakt in Hahn geben. Dabei gab es allerdings Höhen und Tiefen.
Mit Platz 9 im Qualyfing konnten wir bereits für eine kleine Überraschung sorgen und somit guten Mutes in das 12 Stunden Rennen starten.
Nach dem Start konnte Maximilian Barth das Tempo der Spitze mitgehen und mit der 3. schnellsten Rennrunde (1:07.031) bereits den Speed unseres Tony Karts aufzeigen. Leider gab es im späteren Rennverlauf diverse Probleme bei denen wir Lehrgeld bezahlen mussten. Wir blieben ohne Sprit liegen, hatten Untergewicht und mussten mehrmals zur Instandsetzung unseres Gewichtskastens die Box ansteuern.
Dadurch beendeten wir das Rennen leider nur auf dem 25. Platz, was dann doch deutlich unter unseren Erwartungen lag. Trotzdem haben wir viel positives aus dem Wochenende mitgenommen und sicherlich auch gezeigt, dass man uns auf der Rechnung haben sollte.
Die Vorbereitungen für Templin laufen schon auf Hochtouren um die gewonnenen Erfahrungen schnellstmöglich in Erfolge umzuwandeln.
Eine kleine Personaländerung gibt es allerdings leider auch.
Volker Franz ist aus persönlichen Gründen als Teamchef zurückgetreten. Seinen Posten übernimmt ab sofort unser Fahrer Niklas Franz.

 

Unser GTC Team 2014 “Kartbuchverlag.com”

Da es in dieser GTC Saison 2013 in dem Team wo wir fuhren nicht ganz so rund lief,  haben wir uns schon recht früh in der Saison entschlossen, für die Saison 2014 ein eigenes Team aud die Beine zu stellen. Wir haben es bis vor kurzem noch etwas geheim gehalten, aber nun ist es raus.

Der Teamname wird sein "Kartbuchverlag.com by ET WLEN". Unser Teamchef wird Volker Franz sein und ich werde mich um die Technik kümmern. Wir werden die permanente Startnummer 78 tragen. Das war der Herzenswunsch einer unserer Fahrer. Warum nicht. Die Fahrer stehen übrigens auch bereits fest. Die Namen werde ich aber erst etwas später veröffentlichen.

Wir wollen mit einem Tony Kart an den Start gehen. Das alleine hat bei den GTC Verantwortlichen schon einmal für Aufsehen gesorgt. Hier der Artikel von der offiziellen GTC Seite:

"Serieneinschreibung mit Überraschung! Die Wlen Teams aus dem Jahr 2013 formieren sich ja neu für die nächste GTC Saison, soweit nicht neu. Aber diese Einschreibung überrascht dann schon. Die Startnr.78 wird von einem Tony-Kart getragen! Der Teamname verrät wo man das Team hinstecken muss: "Kartbuchverlag.com by ET Wlen" Mit dem Tony-Kart betritt man GTC Neuland, obwohl, ATW Racing war mal mit einem Tony Twin Kart unterwegs, aber das ist über 10 Jahre her. Nun also eines der erfolgreichsten Chassis auch in der GTC unterwegs. Da wünschen wir ET und seiner Truppe, das dieses Chassis Marke genau so erfolgreich in der GTC unterwegs ist wie bei den Zweitakter. Wer das Kart bewegen wird steht wohl schon fest, allerdings hält sich ET (wie viele andere) noch bedeckt. Volker Franz kümmert sich jedenfalls um die Mannschaft, die vorläufig in der ADAC Trophy eingestuft wird. Dies kann sich allerdings noch ändern, sobald die Mannschaft ihre Fahrer bekannt WILLKOMMEN BEI FREUNDEN Wir drücken Euch die Daumen."

Rennbericht GTC Hahn 2013

Rennbericht GTC Hahn 2013 #16 WLEN by Autoglas HN von Volker Franz

04.05. - 05.05.2013

"Für uns war es eine Premiere. Beim 24 Std. Rennen in Leipzig noch als Idee geboren und bei den Testtagen der GTC in Hahn dann fest gezurrt. In dieser Konstellation gab es dieses Team noch nicht. Andreas Schindler als Teamowner im letzten Jahr schon sehr erfolgreich, wird auch in diesem Jahr das Team mit dem allerbesten Material an den Start bringen. Zudem greift er selbst ins Lenkrad und das mit wirklich allerfeinstem Speed. Und, um es rund zu machen schraubt er auch noch. Volker Krahn, einen Maschinenbau-Ingenieur und absoluten Kart - Spezialisten als Schrauber zu haben bedarf keines weiteren Kommentars. Neben Andreas haben wir noch Ronny Krahn und Niklas Franz als Fahrer gewinnen können. Und um Andreas ein wenig zu entlasten übernimmt Volker Franz die Funktion des TC (Teamchef).

Am Freitag um 10 Uhr trafen wir alle in Hahn ein, um ein wenig zu testen. So jedenfalls hatten wir uns das vorgestellt. Aber nichts wars. Wir hatten drei Motoren dabei, aber bis 16:00 Uhr !!!!! lief keiner ohne Aussetzer, so daß wir (ich) ein wenig verzweifelt waren. Dann haben Andreas und Volker es aber geschafft einen Motor ans Laufen zu bekommen und wir konnten noch 90 min.ein wenig am Setup arbeiten.

Aus ein paar lustigen Telefonaten ergab es sich dann, dass Christopher Brück (Profi-Rennfahrer bei TIMBULI und guter Freund) Lust hatte, mal bei uns ins Lenkrad zu greifen. Und so fuhr er im freien Training ein paar Runden und kam auf P8 rein. Nicht schlecht, wenn man gefühlte 100 Jahre nicht mehr Outdoor-Kart und erst recht nicht in Hahn gefahren war.

Im Quali kamen wir dann auf P12, was völlig okay war. Da waren wirklich P7 bis P13 in einer Zehntel. Es geht schon ziemlich eng zu in der GTC.

Den Start fuhr Niklas, dann Christopher, Andy und Ronny, der auf P5 mit zug nach vorne an Niklas übergab. Nach einer halben Runde blieb Niklas dann stehen ... Motor aus. In der (gefühlten) Hitze von 25 Grad versuchte er 2 min lang die Karre anzureissen, bis er sah, dass der Benzinschlauch am Vergaser abgerissen war. Also Helm ab, pusten, Helm auf, noch mal 2 min anreissen, dann lief die Kiste. Vier Runden im Eimer P27 ... macht echt Spaß.

Wir sind dann bis Samstagabend noch, auch durch von uns selbst verschuldeten Strafen Achterbahn gefahren und konnten die #16 dann als 17ter ins Parc-Ferme schieben. Das hatten wir uns eigentlich anders vorgestellt.

Aber wir wären nicht WLEN, wenn wir nicht am Sonntag genau so angasen würden, als ginge es um den Sieg. Ich möchte mich jetzt kurz fassen. Bereinigt auf den Sonntag, wären wir da 2ter geworden. Wir haben keinen einzigen Fehler mehr gemacht und die absolut schnellste Runde am Sonntag viermal gefahren. (Danke Ronny Krahn) Es blieb Gesamtplatz 11.

Wir nehmen mit, dass wir noch viel lernen müssen (wer muss das nicht), aber wir sind glaube ich bei der Musik ... und das lässt uns hoffen, dass es in Cheb vielleicht ein bisschen besser läuft ... :D "

Vielen Dank Volker Franz für diesen Rennbericht GTC Hahn 2013

P.S. Ich wollte ja noch verraten was WLEN (nicht zu verwechseln mit WLAN) heißt. Es ist eine Abkürzung und heißt "Wir lernen es nie". Wie schrieb Volker Franz? "Wir nehmen mit, dass wir noch viel lernen müssen... In diesem Sinne, Tschüß bis demnächst.


Die neue Kartsaison, 4-Takter vs. 2-Takter, GTC vs. ADAC Kart Masters

Hallo,

lange habe ich ja nichts von uns hören lassen. Ok, es war Winter. Das heißt aber nicht, dass in dieser Zeit nichts passiert wäre. Ich hatte beruflich viel um die Ohren (das hat sich auch bis heute nicht geändert) und bin wohl auch etwas schreibfaul geworden. Auch in diversen Kartforen habe ich mich in letzter Zeit etwas zurückgehalten. Das soll sich jetzt wieder ändern.

Was gibt es also Neues?

Wir werden in dieser Saison voraussichtlich alle Rennen der GTC mitfahren. Das hat sich mehr oder weniger zufällig ergeben. Wenn mir jemand noch vor geraumer Zeit vorhergesagt hätte das wir mal in einer Viertakter-Langstreckenserie Stammfahrer werden, ich hätte ihn wahrscheinlich ausgelacht.

Wir haben aber im letzten Jahr mal in diese Serie "hineingeschnuppert" und festgestellt, dort wird nicht nur auf sehr hohem Niveau Kart gefahren, diese Serie ist auch hervorragend organiesiert. Dafür steht schon der Name "Frank Jelinski". Einige werden ihn sicherlich noch aus seiner aktiven Zeit als Profirennfahrer kennen.

Weiterhin planen wir den einen oder anderen Gastauftritt in einer hochklassigen Zweitakter-Serie (wir werden den Zweitaktern also auf keinen Fall untreu). Sprich also ADAC Kart Masters oder DMV, oder beides. Mal sehen wie es kommt.

Hier noch ein Beitrag von Ralf Eitelberg, dem "Macher" hinter dem geheimnisvollen Teamnamen "WLEN". Was das bedeutet und was alles dahinter steckt, werde ich in den nächsten Tagen mal schreiben. Hier sein Beitrag:

GTC Team #16 Wlen by autoglas.hn neu aufgestellt

Einige Veränderungen gab es beim Wlen by autoglas.hn Team für die GTC Saison 2013. Team Owner Andreas Schindler will es in Zukunft etwas ruhiger angehen lassen und hat daher einige Top für das Team verpflichten können.

Chefmechaniker wird Volker Krahn, ein exzellenter Schrauber, der seit vielen Jahren seinen Sohn Ronny zu dessen Rennen begleitet und auch dort diese Funktion inne hat. Seine größten Erfolge waren der Bundesmeistertitel im DVM 2008 und der Vizemeistertitel im ADAC Kart Masters im gleichen Jahr. Zudem betreibt er aktuell seine Seite www.kartsport-aktuell.de . Außerdem hat er etliche Bücher über den Kartsport verfasst. Ein Mann also, der den Kartsport wie seine Westentasche kennt. Weiterhin zum Schraubenschlüssel greift natürlich auch Andy.

Volker Franz wird als TC fungieren. Eine Position, die er jahrelang in seinem eigenen Team, MKN Racing Team, ausgeübt hat und dabei außerdem noch sehr erfolgreich war. Gleichzeitig ist Volker noch als TC der Wlen next Generation by Kartbahn Limburg Indoor Truppe unterwegs und sorgt hier bereits bei einigen etablierten Teams für etwas Aufregung. Eine schöne Doppelbelastung, aber Volker ist durch und durch Kartsportler. Auch diese Aufgabe wird er auch mit Bravour lösen. Ihm zur Seite steht natürlich Andy Schindler.

Die etablierten Fahrer Kevin Gögel und Steven Grafenhorst stehen auch weiterhin zur Verfügung. Beide Top Fahrer sind schon seit Jahren äußerst erfolgreich im Kartsport unterwegs, ab 2006 im Team ASG Hockenheim, wo sie 2008 den Titel der ProKart Junior Trophy holten. In der Team Race Serie wurde 2009 der Titel eingefahren, zwei weitere Vizetitel folgten 2010 und 2011. Gleichzeitig wurden in der bekannten „Hart-im-Kart“ Serie 2009 bis 2011 drei Titel in Folge eingefahren. Im Jahre 2009 trennten sich allerdings die Wege der beiden. Steven gab Gas für die Scharmüller Truppe und Kevin wechselte in das Wlen Lager, wo er seit 2012 für Wlen next Generation unterwegs ist, in der GTC jedoch für Wlen by autoglas.hn an den Start geht.

Ronny Krahn stieß 2011 zur Truppe und entstammt dem Zweitakter Lager, wo er etliche Erfolge vorzuweisen hat. Unter anderem den Titel des DMV Bundesmeisters 2008 auf Tony/Vortex. Ansonsten war er auch im ADAC Kart Masters zu Hause, ebenso erreichte er beim ADAC Kart Winterpokal 2010 den dritten Platz. Beim IG 100 cm Rennen auf der Bahn Dahlemer Binz 2010 konnte er ebenfalls den Gesamtsieg sicher stellen. Zur Wlen Truppe stieß Ronny beim 99h Kart Weltrekord Rennen 2011 in Jüterbog…..und blieb dabei. Sogar Indoor musste Ronny schon ins Lenkrad greifen, 2012 ging man mit der Wlen next Generation Truppe die 24h von Rodenkirchen an und landete prompt auf P3. In diesem Jahr trat Ronny auch zum ersten Mal im Team von Andy in der GTC an. Ihm hat es dabei so gut gefallen, dass er seit diesem Jahr einer der festen Fahrer ist.

Niklas Franz ist somit der „Neue“ bei der Wlen by autoglas.hn Truppe. Stammteam 2009 war das MKN Racing Team, in dem Volker Franz ebenfalls TC war. In diesem Jahr errang Niklas den Vize Titel der AvD Kart Challange, ebenso 2010. Mit Wlen by RS Speedworld wurde er ebenfalls 2010 Meister des AvD Winter Kart Cups, u.a. mit ET im Team. In der GTC sammelte Niklas 2012 einige Erfahrung im Team von Holz Richter, nun in 2013 ist er Stammfahrer von Wlen by autoglas.hn

Andy Schindler, Hansdampf in allen Gassen, ob als Fahrer, TC oder Schrauber, Andy steht überall seinen Mann. Allerdings war es etwas zuviel des guten und daher formierte Andy seine Truppe neu. 2010 ebenfalls in der AvD unterwegs, im Team LS Racing ein harter Gegner für die Wlen Truppen. Im Jahr darauf wechselte Andy ins Wlen Lager, wo er mit seinem Team Wlen by autoglas.hn gleich den Vizetitel unter Dach und Fach brachte. In der im Jahre 2012 neu gegründeten Serie „Die Kart Serie“ gelang ihm auch gleich auf Anhieb der Titel des Vizemeisters. In der GTC fand man Wlen by autoglas.hn erstmals 2011, wo er bei den 24h von Wackersdorf gleich im ersten Rennen P3 in der Trophy Wertung belegte, was gleichzeitig P6 im Gesamtstand hieß. Im drauf folgenden Rennen, den 12h von Wittgenborn erreichte man P5, in der Trophy Wertung P1. Die etablierten Teams merkten, dass dort ein neuer Gegner heran wuchs. Ein Jahr später wurde die Saison als festes GTC Team an gegangen und es wurden einige Achtungserfolge erzielt. So lag man vor Wackersdorf mit 165 Punkten in der Trophy Wertung 25 Punkte vor Wlen next Generation und sogar 37 Punkte vor den Hausexperten. Beide Wlen Teams hatten jedoch die Seuche und nach Wackersdorf betrug der Vorsprung nur noch 17 Punkte auf Shark Endurance II, sowie 20 Punkte auf Wlen next Generation und den Hausexperten. Im letzten Rennen in Wittgenborn setzte sich die Seuche fort und man verlor den sicher geglaubten Meistertitel der GTC Trophy. Immerhin noch in den Top10 beendete man die GTC 2012 auf P9.
Für 2013 stehen die Zeichen auf Sturm…die Jagd nach Punkten kann beginnen..

 

 

Kartrennen Harsewinkel

Nachdem wir in den vergangenen Monaten an einigen Rennen der Viertakt-Langstreckenserie GTC teilgenommen hatten, wollten wir nun endlich wieder einmal in einem Sprintrennen der Zweitakter starten. Das hat in dieser Saison ja nicht so geklappt, wie wir es uns vorgestellt hatten.

Also meldeten wir uns mit unserem Tony/Vortex KF2 für den gestrigen Renntag zu einem Kartrennen in Harsewinkel in einer kleineren Kartserie an. So klein war die Rennserie dann aber auch nicht. Es waren insgesamt immerhin mehr Starter als beim letzten NAKC Lauf in Harsewinkel.

Da wir allerdings der einzige KF2 waren, steckte man uns in das Feld der Schalter und Hirth, die mal locker 20 PS mehr haben als unser KF2. Es waren in dieser Klasse sieben Starter. Also mussten wir uns gegen sechs dieser für uns übermotorisierten Bande wehren.

Das kann ja heiter werden, dachten wir uns. Deshalb haben wir im freien Training mal einen anderen, für uns völlig neuen Vergaser ausprobiert in der Hoffnung, dass dieser uns etwas Vorteile bringt. Das funktionierte leider nicht so gut und wir kamen nicht viel zum Fahren. Warum das so war, müssen wir jetzt noch einmal genau analysieren. Also bauten wir für das Zeittraining wieder einen Vergaser drauf von dem wir wissen, der „geht“. Das Resultat war dann tatsächlich die Pole Position mit fast 7 zehntel (!) Vorsprung auf den Zweitplazierten. Das haben wir so nicht erwartet.

Der Speed war also da. Aber wie sollten wir uns beim fliegenden Start gegen diese sechs PS-Monster erwehren? Wir befürchteten, dass die uns ganz einfach ausbeschleunigen werden. Zwar hatten wir einen Plan, aber ob der aufgehen würde wussten wir nicht. Wir wussten nur eins, wenn einmal jemand vor uns sein würde, wird es schwer den wieder zu überholen. Wie gesagt, die hatten wesentlich mehr PS als wir. Ronny musste also seine ganze Erfahrung in die Waagschale werfen um am Start vorn zu bleiben. Das gelang auch und er konnte sich schnell vom Feld absetzen. Von nun an sah es so aus, als würde er das Rennen locker kontrollieren. Zur Rennmitte kam jedoch der bis dahin Zweitplazierte, ein Schalter, bedenklich nahe und dann sogar in Angriffsposition. Ronny konnte aber die Angriffe abwehren und zum Rennende wieder einige Kartlängen zwischen sich und seinen Verfolger legen. Somit reichte es für den Sieg.

Wir wussten währen des Rennens nicht, warum Ronny plötzlich langsamer wurde und tippten auf nachlassende Reifen. Er gab später zu Protokoll, dass er zweimal auf einen schmutzigen Teil der Strecke kam und die Reifen dadurch stark an Grip verloren. Es hat ungewöhnlich lange gedauert, bis diese sich wieder erholten.

Da wir das erste Rennen als Sieger beendet hatten, starteten wir im zweiten Rennen wiederum von der Pole. Es war das gleiche Spielchen wie im ersten Durchgang. Auch diesen Start konnte Ronny für sich entscheiden und setzte sich wieder vom Rest des Feldes ab. Es sah wiederum nach einem lockeren Start-Ziel-Sieg aus, bis zur Rennmitte der Motor seinen Dienst quittierte. Das war das Aus. Nach der ersten flüchtigen Kontrolle war klar, es war kein Fehler in der Vergasereinstellung o.ä., sondern einfach ein „alterungsbedingter“ Schaden. Es war unser ältester Motor und der hatte schon einige Stunden Laufzeit auf dem Buckel. Leider ging er ca. 10 Runden zu früh „hoch“.

Trotzdem hat es mal wieder viel Spaß gemacht und dadurch, dass Ronny im ersten Rennen gewonnen hatte und auch im zweiten noch Punkte bekam, wurde er noch zweiter in der Tageswertung.

Termine des ADAC Kart Masters 2013

Kurz vor dem Finale des ADAC Kart Masters 2012 in Wackersdorf hat der ADAC die Veranstaltungen für das Jahr 2013 festgelegt.

Die Saison des ADAC Kart Masters umfasst im kommenden Jahr erneut fünf Termine und beginnt im April dort, wo die alte endet - in Wackersdorf. Anschließend reist der ADAC Kart Masters-Tross erstmals in seiner Geschichte nach Templin, nördlich von Berlin. Anschließend geht es nach Ampfing ehe er im August in Kerpen Station macht. Das Saisonfinale 2013 findet dann wieder in Wackersdorf statt.
Die Termine des ADAC Kart Masters 2013*

April - Wackersdorf
Mai/Juni - Templin
Juni/Juli - Ampfing
August - Kerpen
Sept./Okt. - Wackersdorf

*Über die genaue Terminierung der Rennen kann erst nach Veröffentlichung des CIK- und DKM-Prädikatskalenders entschieden werden.

Quelle: ADAC.de

ADAC Bundesendlauf

Eigentlich wollten wir in der Kartsaison 2012 den einen oder anderen Gaststart im ADAC oder DMV machen um auch z.B. am ADAC Bundesendlauf teilnehmen zu können. Leider klappt das alles terminlich nicht so wie wir uns das vorgestellt haben. Unser Engagement als Schrauber im NAKC sowie in der Guse Kartserie lässt wenig Zeit. Hinzu kommen berufliche Verpflichtungen.

Des Weiteren haben wir nun schon zwei Gastauftritte in der GTC, einer Langstrecken-Teammeisterschaft hinter uns. Wir starteten im Team Wlen by Autoglas Hanau von Andy Schindler. Es war mal wieder etwas ganz Anderes und Neues für uns. Es hat richtig Spaß gemacht. Vielen Dank an dieser Stelle an Andy für das in uns gesetzte Vertrauen.

Auch beim nächsten GTC Lauf in Wackersdorf, ein 24 h Rennen welches Anfang September stattfindet, wollen wir wieder dabei sein.

Wir hatten nun überlegt, beim ADAC Bundesendlauf in Ampfing in der Klasse KF2 als Gaststarter an den Start zu gehen. Leider geht auch das nicht, da wir in keiner Regionalserie eingeschrieben sind und Gaststarter nicht erlaubt sind. Schade, es sind eh wenig KF2 dort. Warum also keine Gaststarter? Die sollten doch eigentlich über jeden Starter froh sein.

Der DMV macht es mit seinem Goldpokal vor. Dort heißt es:“ Erstmals in der Geschichte des DMV Goldpokals werden in allen Klassen „Wild Card“-Startplätze vergeben. "Das bedeutet für Fahrerinnen und Fahrer, die nicht in der DMV Kart Championship eingeschrieben sind, bewerbt euch mit einer kurzen E-Mail und unter Angabe von Name und Klasse um einen Startplatz beim traditionellen Goldpokal in Ampfing", so Michael Weichert vom DMV.“

Es geht doch. Warum geht es denn beim ADAC Bundesendlauf nicht? Leider ist auch der Termin für den Goldpokal für uns ungünstig, so dass wir auch dort leider nicht teilnehmen können.

Film über Kartsport

Hallo,

ich habe hier mal was interessantes aus den USA gefunden. Hier soll ein Film über Kartsport entstehen und zwar in Spielfilmlänge. Es wird ein Dokumentarfilm in dem die Welt des Kartsports gezeigt und erklärt wird. Zwar wird der Film nur in den USA spielen, aber was ich bisher gelesen und gesehen habe, sieht sehr gut aus.

Wen es interessiert, einen Teaser kann man sich hier schon einmal anschauen:

http://kck.st/KmjdQR

Ich finde, dass hat was. Mit diesem Projekt habe ich eigentlich nichts zu tun. Ich finde aber, dass unser Sport so etwas braucht. Deshalb habe ich das Projekt bereits mit über 100 Dollar unterstützt.

Gruß Volker

P.S. Bitte nicht falsch verstehen. Das soll kein Spendenaufruf sein. Aber wer möchte... es müssen nicht unbedingt 100 $ sein, schon ab 1 $ kann man sich dort beteiligen.