Archive for Februar, 2009

Die Kartsaison beginnt

Bald ist es soweit, die neue Kartsaison fängt an. Es wird allerhöchste Zeit. Der Winter war lang und dieses Jahr auch sehr kalt. Ich hoffe, dass jeder im Herbst das Kühlwasser aus seinem Kartmotor abgelassen hat. Sonst gibt es eine sehr böse Überraschung. Im günstigsten Fall ist "nur" der Kühler defekt. Im schlechtesen Fall ist der ganze Motor im Eimer.

Da wir gerade beim Kartmotor sind: Haben Sie die Wintermonate genutzt um Ihren Motor zu überholen bzw. überholen zu lassen? Wenn noch nicht geschehen, jetzt ist noch Zeit.

Einige Kartbahnen haben ja schon wieder auf, andere sind wohl noch verschneit. Die Ersten Kartfahrer haben in diesem Jahr schon ihre Runden gedreht. Auf verschneiten Bahnen ist es jedoch schlecht. Obwohl, ich habe vor kurzem auf Ebay gesehen, dass sich jemand Spikesreifen für sein Kart gebaut hat, die er dort versteigern wollte. Er hat einfach Löcher in die Laufflächen der Reifen gemacht, durch die er Schrauben zog. Der Schraubenkopf zeigte nach außen und wirkt als Spikes. Als Abdichtung gegen die Lauffläche dient eine Unterlegscheibe. Innen ist ebenfalls eine Unterlegscheibe und die Mutter. Es soll angeblich gut funktioniert haben. Es gibt alo tatsächlich nichts, was es nicht gibt.

Auch wir können es kaum noch erwarten, bis es endlich wieder los geht. Viele Kartkollegen scharren schon seit Wochen mit den Hufen. Ich habe sogar von einigen gehört die in Ihre Garage gegangen sind und den Motor laufen lassen haben, nur um das Geräusch mal wieder zu hören. Ist das nicht verrückt? Aber so sind wir Kartfahrer eben. Halt etwas anders als andere.

Bei uns geht die Kartsaison am 21./22. März wieder los. Dann findet der Winterpokal in Oschersleben statt, wo wir in der Klasse KF2 antreten werden. Zwei Wochen später ist bereits das erste Rennen des ADAC-Masters, ebenfalls in Oschersleben. Dort erwartet uns ein riesiges Starterfeld von wahrscheinlich über 60 Fahrern allein in unserer Klasse KF2. Es wird also sehr hart werden, aber wir freuen uns schon riesig darauf.

Unser Rennkart ist fertig und wartet darauf eingesetzt zu werden. Ich denke, Ihnen geht es ebenso.

Ich wünsche allen eine erfolgreiche und unfallfreie Kartsaison 2009! Mögen die Ausfälle gering bleiben und der Spaß überwiegen.

In diesem Sinne: Keep Racing

Volker Krahn

Notieren Sie sich Ihre Chassiseinstellungen

Wenn jemand schon dabei ist an seinem Kart verschiedene Einstellungen auszuprobieren, wird meist „vergessen", die gerade gemachten Chassiseinstellungen oder Veränderungen zu notieren. Woher wollen Sie denn später wissen, welche Einstellung nun wirklich besser war. Evtl. wissen Sie es am selben Tag noch, aber wie sieht es in ein, zwei, oder gar mehreren Wochen aus? Es ist also sehr wichtig, dass Sie sich Ihre Einstelldaten aufschreiben. Ihre Notizen sollten enthalten:

  • Ort der Kartbahn
  • Datum, Wetter (Temperatur, nass,trocken usw)
  • Spurweite vorn und hinten
  • Vorspur, Sturz (Exzentereinstellungen)
  • Reifendruck (kalt und warm)
  • Übersetzung
  • schnellste Zeit mit dieser Einstellung

 

Mit meinem Buch Tipps und Tricks für Kartfahrer erhalten Sie ein Datenblatt in das Sie Ihre Einstellungen eintragen können. Dieses Datenblatt ist so optimiert, dass Sie zum Ausfüllen nicht einmal eine Minute benötigen. Vieles brauchen Sie nur ankreuzen

Die Kart – Hinterachse

Damit die Hinterachse nicht hin und her wandert, befinden sich an den Lagerböcken Arretierungsschrauben. Um die Achse tatsächlich dauerhaft zu arretieren, bohren Sie diese genau an dem Sitz der Arretierungsschrauben leicht an, ohne die Achse zu durchbohren. Schrauben Sie dazu eine Arretierungsschraube nach der anderen heraus und bohren Sie mit einem Bohrer, etwas kleiner als das Gewinde für die Schraube, die Achse leicht an. Gehen Sie dabei vorsichtig zu Werke, denn einige Achsen haben nur eine Wandstärke von nicht einmal 2mm.

Schrauben Sie die Arretierungsschrauben wieder rein und sichern Sie diese mit flüssiger Schraubensicherung. Verwenden Sie dazu mittelfeste Schraubensicherung, denn Sie wollen die Schrauben ja auch irgendwann einmal wieder los bekommen.

Einbau von Bremsklötzen

Oft höre ich, dass neue Bremsklötze vor dem Einbau mit Sandpapier angeschliffen werden, ebenso die Bremsscheibe. Dies ist nicht notwendig. Wenn sich auf der Scheibe oder den Klötzen etwas Öl oder Fett befinden sollte, reinigen Sie die Teile gründlich mit Bremsenreiniger. 

 

Das Spaltmaß zwischen den Bremsklötzen und der Bremsscheibe sollte so eingestellt sein, dass die Bremsklötze so dicht wie möglich an der Scheibe liegen, die Scheibe sich aber noch frei drehen lässt, ohne zu schleifen.

 

Stellen Sie dieses Spaltmaß nicht ein, indem Sie die Länge des Gestänges zwischen Bremspedal und Bremszylinder verändern, sondern stellen Sie es direkt am Bremssattel ein.

 

Mehr erfahren Sie in meinem Karthandbuch.

Machen Sie auch diesen Fehler?

Um Ihr Kart auf die jeweiligen Strecken-und Gripverhältnisse einzustellen, müssen sie viel ausprobieren und Testen. Das wird jedoch häufig nicht gemacht und es wird den ganzen Tag mit nur einer Einstellung herumgefahren. Evtl. wird mal ein Stabi herausgenommen oder die Spur an einer Achse breiter oder schmaler gemacht. Das war es dann. Das reicht aber nicht. Um wirklich schneller zu werden, müssen Sie viele verschiedene Sachen ausprobieren. Wenn jemand dann tatsächlich etwas ausprobiert, wird häufig folgender Fehler gemacht: Es werden mehrere Einstellungen auf einmal verändert. Wenn Sie so etwas machen, woher wollen Sie wissen, welche Veränderung Sie weitergebracht hat und welche nicht? Es kann, besser gesagt, es wird Ihnen passieren, dass die eine Änderung zwar schneller gewesen wäre, aber eine andere, die Sie gleichzeitig gemacht haben, dafür langsamer ist und damit das Ergebnis verfälscht. Sie wissen somit nicht, was jede einzelne Änderung gebracht hätte.

 

Wie Sie Ihr Kart richtig einstellen um tatsächlich schneller zu werden, erfahren Sie im Karthandbuch Tipps und Tricks für Kartfahrer.

Für mehr infos klicken Sie bitte hier.

Der richtige Sitz für Ihr Kart

 

    Das Thema Kartsitz wird leider sehr häufig unterschätzt. Es geht hier nicht allein um das Gewicht des Sitzes. Vielmehr hat dessen Einbaulage den größten Einfluss auf die Gewichtsverteilung (Radlastverteilung) und damit das Fahrverhalten Ihres Karts. Es gibt auch Sitze, die unterschiedlich hart sind, sich also mehr oder weniger verwinden. Sie können also auch mit der Wahl eines harten oder weichen Sitzes das Gripniveau beeinflussen.   

 

     Es fängt mit der Auswahl des richtigen Sitzes an. Wählen Sie diesen so, dass er im Becken-, Hüft- und Rippenbereich stramm anliegt. Je weniger Ihr Sitz gepolstert ist, umso besser merken Sie, wie Ihr Kart reagiert. Außerdem schont ein enger Sitz Ihre Rippen. 

 

 

Beim Einbau des Sitzes achten Sie besonders darauf, dass dieser absolut spannungsfrei eingebaut wird. Biegen Sie nicht an den Sitzhalterungen herum, sondern verwenden Sie gegebenenfalls Distanzstücke. Diese können aus Metall oder Plastik sein. Distanzstücke bekommen Sie bei Ihrem Karthändler. Mit etwas handwerklichem Geschick können Sie sich diese auch selbst anfertigen.

 

Die Einbaulage des Sitzes hat entscheidenden Einfluss auf das Fahrverhalten Ihres Karts!

 

Was Sie dabei alles beachten und welche Maße Sie einhalten sollten, erfahren Sie in meinem Karthandbuch.

  

Haben Sie Ihr Kart richtig vorbereitet?

 

     Ausfälle sind meist das Resultat schlechter Vorbereitung. Stellen Sie sich vor, Sie fahren auf die Kartbahn, packen Ihr Kart aus und stellen fest, dass sie etwas vergessen haben. Oft habe ich es schon erlebt, dass Teile der Verkleidung vergessen wurden, dass das Werkzeug oder der Kartwagen noch zu Hause stehen oder die Reifen platt waren und nichts zum aufpumpen vorhanden war. Selbst Räder wurden schon vergessen.

 

     So etwas oder ähnliches kann schnell dazu führen, dass man an dem Tag nur wenig oder überhaupt nicht zum fahren kommt und unverrichteter Dinge wieder nach Hause fährt.

 

     Das muss natürlich nicht sein. Der Grundstein für einen erfolgreichen Tag auf der Kartbahn wird schon bei der Vorbereitung zu Hause gelegt. Dieser wichtige Punkt wird leider sehr oft vernachlässigt. Bereiten Sie also Ihr Kart nach Möglichkeit schon zu Hause so weit vor, dass es im Prinzip fahrfertig ist.

 

     So simpel wie es sich auch anhört: aber putzen Sie Ihr Kart nach jedem Einsatz gründlich. Putzen hat nicht nur den Sinn der Reinigung, sondern dient auch der technischen Kontrolle. Es ist die beste Methode, um Risse rechtzeitig zu erkennen und z. B. lose Schraubverbindungen nachzuziehen oder beschädigte Teile zu erkennen und zu erneuern. Erneuern Sie beschädigte Teile rechtzeitig. Das senkt die Ausfallwahrscheinlichkeit auf der Kartbahn enorm.

 

     Sie wissen, auf welche Kartbahn Sie fahren wollen. Also bauen Sie schon zu Hause eine entsprechende Übersetzung drauf und stellen Ihr Kart auf diese Bahn ein. Sie sparen auf der Kartbahn so viel Zeit ein, die Sie besser zum fahren nutzen können.

 

     Um nichts zu vergessen, machen sie sich eine Checkliste. Darauf sollte alles stehen, was Sie auf die Kartbahn mitnehmen möchten. Diese Liste sollte nicht nur alles rund ums Kart enthalten, sondern auch Ihre Ausrüstung wie Handschuhe, Helm, Sicherheitsweste usw. Nicht zu vergessen, Ihre Verpflegung. Denn nicht alle Kartbahnen haben ein Bistro.

 

     Wenn Sie die oben beschriebenen Punkte beherzigen, haben Sie schon mal einen Vorteil gegenüber vielen Ihrer „Kartkollegen". Glauben sie mir, wir sind fast jedes Wochenende auf irgendwelchen Kartbahnen unterwegs und erleben immer wieder Ausfälle durch schlechte Vorbereitung. Das betrifft nicht nur die Hobbyfahrer. Selbst die Lizenzfahrer machen immer wieder solche elementaren Fehler.

 

 

 

  

Der Kart – Rahmen

Kontrollieren Sie Ihren Rahmen regelmäßig auf Risse. So simpel wie es sich auch anhört: aber putzen Sie Ihr Kart nach jedem Einsatz gründlich. Putzen hat nicht nur den Sinn der Reinigung, sondern dient auch der technischen Kontrolle. Es ist die beste Methode, um Risse rechtzeitig zu erkennen und z. B lose Schraubverbindungen nachzuziehen oder beschädigte Teile zu erkennen und zu erneuern. Erneuern Sie beschädigte Teile rechtzeitig. Das senkt die Ausfallwahrscheinlichkeit auf der Kartbahn enorm.

 

Fahren Sie mit einem gerissenen Rahmen nicht mehr auf die Kartbahn. Einen Riss kann man in der Regel schweißen. Bohren Sie dazu den Riss an jedem Ende mit einem 2,0 bis 2,5 mm Bohrer an. Das bewirkt, dass sich der Riss nicht weiter fortsetzt. Nach dem Anbohren verschweißen Sie den Riss und die Bohrlöcher. Verschweißen Sie den Riss keinesfalls autogen oder elektrisch. Nur mit Schutzgas.

Reicht ein schneller Kartmotor?

  

  

    Ein super Kartmotor? Viele denken, mit einem schnellen Motor habe ich schon „die halbe Miete". Weit gefehlt.  Schnell zu sein bedeutet nicht unbedingt einen schnellen Motor zu haben. In erster Linie bedeutet es, dass Sie Ihr Chassis so eingestellt bekommen, das es optimal liegt (läuft).

 

     Wenn zwei Fahrer den gleichen Motor haben, können Sie mit Vergasereinstellungen, Tuning oder ähnlichem vielleicht wenige zehntel Sekunden herausholen. Mit einem Chassis welches jedoch schlecht liegt, werden Sie unter Umständen mehrere Sekunden verlieren. Es hat keinen Sinn, viel Geld für einen teuren und vermeintlich schnellen Motor auszugeben, wenn Sie Ihr Chassis nicht auf sich und die jeweiligen Streckenverhältnisse abstimmen können.

Probleme mit Ihrem Kart?

Hey, hier ist Volker ...

 

     ... auch Sie haben sich dem Kartsport verschrieben und haben, wie viele andere auch, Probleme die Sie lösen möchten? Mein Name ist Volker Krahn, ich bin der Vater eines Sohnes, der seit dem Jahre 2001 Kartsport betreibt und  mit großem Erfolg in diversen Meisterschaften fährt.      

 

     Als wir damals mit dem Kartsport anfingen, hatten wir viele Probleme. Es waren die Probleme, welche die meisten Kartfahrer haben.

 

     Kommt Ihnen so etwas bekannt vor?

 

  • Sie sind den ganzen Tag am herumschrauben, aber Ihr Kart wird einfach nicht schneller?
  • Sie fragen andere Fahrer nach Rat, aber je mehr Leute Sie fragen, umso mehr unterschiedliche Antworten bekommen Sie?
  • Sie sind frustriert, weil Ihr Kart nach kurzer Zeit nicht mehr läuft und Sie vorzeitig einpacken müssen, während andere weiter Spaß haben?
  • Irgendetwas ist falsch montiert und Sie kommen kaum, oder gar nicht zum fahren?
  • Sie wissen nicht, auf welchen Bahnen Sie mit Ihrem Kart fahren können?
  • Wo bekommen Sie die "richtigen" Ersatzteile her und wie sparen Sie beim Kauf ?

 

     Heute sieht die Sache völlig anders aus. Dank unser Erfahrungen aus dem Rennsport und der Unterstützung unseres langjährigen Teamchefs und Betreuers Oliver Tschirsky, der auf eine über 20-jährige Erfahrung im Kartsport zurückgreifen kann,

wissen wir heute genau wo wir ansetzen müssen, wenn mal etwas nicht so optimal läuft.

 

     Rennen zu fahren bedeutet Teamwork. Unsere Erfahrungen und unser Wissen sind die Resultate von jahrelanger Zusammenarbeit mehrerer Personen.  Sie werden es unmöglich schaffen, alles alleine herauszufinden. Dazu ist dieser Sport viel zu komplex.

 

     Lassen Sie mich Ihnen helfen, Ihre Probleme zu lösen oder sie gar nicht erst entstehen zu lassen.

 

Wenn Sie Interesse haben, lade ich Sie zu einer kostenlosen Leseprobe meines Karthandbuches "Tipps und Tricks für Kartfahrer" ein. Klicken Sie dazu einfach auf den folgenden Link und schon können Sie einmal "reinschnuppern". Die Leseprobe ist absolut kostenlos und verpflichtet Sie zu nichts.

 

Hier ist der Link:

 

http://www.spass-am-kartsport.de/leseprobe.exe

 

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