Archive for März, 2009

Zum Saisonstart Sonderangebot Karthandbuch

der Winter war lang, aber nun wird es endlich Frühling. Die diesjährige Kartsaison beginnt. Freuen Sie sich auch schon darauf?

Damit Sie gleich ohne Stress in die neue Saison starten können, habe ich heute ein Sonderangebot für Sie.

Sie erhalten auf mein Karthandbuch Tipps und Tricks für Kartfahrer einen Sonderrabatt zum Saisonstart. Wenn Sie sich jetzt entscheiden das komplette Handbuch zu erwerben, erhalten Sie 20 % Rabatt. Geben Sie dazu einfach bei Ihrer Bestellung folgenden Gutscheincode an:

13K-RGV-42

Den Zugang zu dem Handbuch finden Sie auf

http://www.spass-am-kartsport.de

Dort gibt es auch noch mehr Informationen über das Buch und sogar eine kostenlose Leseprobe.

Sie sollten jedoch nicht lange zögern, denn der Gutscheincode ist nur noch bis einschließlich diesen Mittwoch, den 01.04.2009 gültig. Greifen Sie also jetzt zu.

Eine erfolgreiche Saison wünscht
Volker Krahn

Motorsport Magazin

Die neueste Ausgabe des kostenlosen Motorsport Magazins Speed and Style ist jetzt erhältlich.

Im Magazin finden Sie eine Saisonvorschau Kartsport 2009. Eine Vorschau auf DKM und Kart Masters. Aber nicht nur aus dem Kartsport wird berichtet. Auch eine Saisonvorschau auf die Formel BMW und vieles mehr beinhaltet dieses Magazin. Außerdem gibt es viele tolle Fotos.

Sie können das Magazin unter folgendem Link als PDF-Datei kostenlos downloaden .

http://www.spass-am-kartsport.de/speed18.pdf

Viel Pech beim ersten Kartrennen der Saison

Am vergangenen Wochenende fand in Oschersleben unser erstes Kartrennen der neuen Saison statt (siehe unten). Für uns sollte es, wie schon beschrieben, mehr ein Test des neuen Materials sein. Wir fahren in dieser Saison wieder ein Tony Kart mit einem Vortex Motor.

In unserer Klasse waren 26 Fahrer am Start. Für einen Winterpokal ein großes und dazu qualitativ hochwertiges Feld.

Wir hatten unser Rennkart schon zu Hause vorbereitet. Als wir jedoch zum ersten freien Training rausfahren wollten, quittierte der Anlasser seinen Dienst.  Also war erst einmal Reparatur angesagt und das Training fand ohne uns statt. Als wir es dann hinbekommen hatten, konnten wir doch noch einige freie Trainings fahren. Unser Fahrer Ronny Krahn mußte sich erst einmal an die Vergasereinstellung herantasten, denn wir sind bisher völlig andere Motoren gefahren. Auch an die Vorderradbremse mußte er sich erst gewöhnen. Auch die ist er bisher noch nicht gefahren.

Recht schnell ist Ronny aber mit allem klar gekommen und die Zeiten lagen im Mittelfeld. Auch im Zeittraining lag er mit Platz 13 genau in der Mitte. Allerdings war Ronny der Meinung, dass es besser ging. Das bewies er dann auch im ersten Rennen. Schnell konnte er bis auf Platz 5 nach vorne fahren und war also gut bei der Musik. Dann aber ging das Pech los. Der vor ihm fahrende verlor Wasser und Ronny rutschte darauf mit seinen Slicks aus. Er mußte kurz ins Gras und verlor dadurch viele Plätze. Einiges konnte er im weiteren Verlauf des Rennens wieder gut machen. Am Ende kam Platz 7 heraus. Für die Umstände und dafür das es nur ein Test war, lief es doch ganz gut. Vor allem hatten wir die Erkenntnis, dass wir vorne mitfahren können.

Das zweite Rennen jedoch verlief überhaupt nicht so, wie wir es uns vorgestellt hatten. Ronny startete, entsprechend der Platzierung aus dem ersten Rennen, von Platz 7. Gleich in der ersten Kurve nach dem Start, wurde er von hinten so heftig angerempelt, dass er sich drehte und entgegengesetzt zur Fahrtrichtung stand. Bevor er drehen konnte, mußte er nun erst einmal das ganze Feld vorbei lassen. Das hat eigentlich auch geklappt. Es kamen alle vorbei, außer einer. Der allerletzte, der bereits einen Rückstand von 20 - 30 Meter auf das Feld hatte, also eigentlich freie Sicht hatte, fuhr wohl mit geschlossenen Augen. Er fuhr Ronny mit voller Geschwindigkeit, ohne zu bremsen ins Kart. Der Einschlag war so heftig, dass unser Rahmen vorne hochgebogen wurde und nun nur noch Schrott ist. Es war ein nagelneues Chassis. Das ist besonders bitter.

Es ging an diesem Wochenende um keine Meisterschaftspunkte sondern eigentlich nur um die goldene Ananas. Es sollte für uns ein Testwochenende im Hinblick auf das in zwei Wochen stattfindende ADAC Masters sein. Es war ein Testwochenende. Wir sind vorne mit dabei. Es war allerdings ein sehr teures Wochenende. Nun müssen wir sehen, dass wir unser Rennkart bis zum Masters wieder aufgebaut bekommen.

DMV Saisonstart

Am 21.03.09 veranstaltet der DMV für eingeschriebene Fahrer ein kostenloses Warmup auf dem Vogelsbergring in Wittgenborn. Es ist angedacht, dieses Warmup nicht nur zum Testen und Trainieren zu nutzen, sondern auch zu einem intensiven Gedankenaustausch.

Neben dem permanenten technischen Kommissar soll auch die Firma Dunlop anwesend sein, denn es müssen in dieser Saison im DMV Dunlop-Reifen gefahren werden. Man kann sich also hier alle Infos zum Thema Kartreifen einholen.

Eigentlich finde ich diese Veranstaltung sehr gut. Die Sache hat nur einen Haken. Der Termin passt nicht. Am selben Wochenende findet der Lauf zum Winterpokal in Oschersleben statt (siehe unten). Für welche Veranstaltung sollen wir uns also entscheiden?

Die Antwort ist schnell gefunden. Zum Einen ist es besser, wenn man unter Rennbedingungen testet. Zum Anderen findet zwei Wochen später, ebenfalls in Oschersleben, der erste Lauf zum ADAC-Masters statt. Da wir sowohl im Masters, als auch im DMV fahren, werden wir also in Oschersleben beim Winterpokal antreten. Die dort gewonnenen Erkenntnisse kaönnen wir dann (hoffentlich) zwei Wochen später im Masters anwenden.

Da sich viele Fahrer in beiden Serien eingeschrieben haben, wird es also mehreren so gehen wie uns. ADAC und DMV haben es zwar in dieser Saison endlich hinbekommen, dass sich keine Renntermine überschneiden. Aber das mit dem Winterpokal haben sie nicht bedacht.

Ebenso unschön ist die diesjährige Reifenvorschrift. Während im vergangenen Jahr in beiden Serien Bridgestone gefahren wurde, ist es in dieser Saison wieder unterschiedlich. Im ADAC wird weiterhin Bridgestone gefahren, im DMV jedoch Dunlop. So muß man sich immer wieder auf einen anderen Reifen einstellen. Außerdem sind die Kosten höher, wenn man sich immer mit zwei Fabrikaten bevorraten muß. Es sind ja auch nicht nur Slicks, sondern auch Regenreifen, von allem muß man genügend parat haben.

Das Erste Rennen der Saison

Am kommenden Wochenende (21./22.03.09) findet in diesem Jahr unser erstes Kartrennen dieser Saison statt. Es ist das Rennen zum Winterpokal in Oschersleben.  

Wir werden dieses Rennen nutzen, um uns mit unserem neuen Material vertraut zu machen, denn wir fahren in dieser Saison das erste Mal in der Klasse KF2. Es ist doch schon ein Unterschied zur IcA100, die wir bisher fuhren. Die Motoren sind sehr unterschiedlich. Auch etwas gewöhnungsbedürftig dürfte die Vorderradbremse sein, die wir bisher überhaupt noch nicht gefahren sind.

Wenn ich behaupten würde, das Ergebnis welches wir dort einfahren wäre mir völlig egal, würde ich lügen. Natürlich will man immer so weit nach vorne wie es geht. Trotzdem betrachten wir dieses Wochenende als Training unter Rennbedingungen. Das Ergebnis ist also in diesem Fall tatsächlich zweitrangig. Ein weiteres Handicap ist, wir haben z. Zt. nur einen Motor. Mit dem müssen wir möglichst so umgehen, dass er das Wochenende übersteht. Sonst kann für uns relativ früh Schluß sein. Allein aus diesem Grund können wir nicht allerletzte Rille fahren. Na mal sehen, was dabei herauskommt.

Ich werde nach, oder während des ersten Rennwochenendes eine neue Kategorie Namens Rennberichte in diesem Blog eröffnen. Sie finden diese dann in der rechten Spalte unter "Kategorien". Wenn ich es schaffe, werde ich noch während der Rennwochenenden von den Trainings und Rennen berichten. Das wird allerdings nicht immer möglich sein und ist abhängig, wie es bei uns läuft. Wenn wir viel schrauben oder umbauen müssen, oder die Zeit aus irgenwelchen anderen Gründen nicht reicht, Kommen die Berichte nach dem Wochenende.

Absage der Klasse VT250 im ADAC Kart Masters

Aufgrund der geringen Zahl an Einschreibungen hat der ADAC die Viertaktklasse VT 250 im Rahmen des ADAC Kart Masters für dieses Jahr abgesagt.

Zum Einschreibeschluss lagen gerade einmal 10 Nennungen in dieser Klasse vor; zur Durchführung wären aber mindestens 15 fest eingeschriebene Teilnehmer notwendig gewesen. Der ADAC bedauert die Absage. Die Viertaktklasse gehörte seit 2003 zum festen Bestandteil der ADAC Kart Serien und konnte damals zum Teil auch mit beachtlichen Starterzahlen aufwarten. 

Warum also nur so wenig Einschreibungen? Warum ist diese Klasse nicht mehr attraktiv? 

Warum sich in der VT- Klasse nicht mehr Fahrer einschreiben liegt meiner Meinung nach auf der Hand. Diese Klasse so unattraktiv, weil sie extrem teuer ist.

Als Hobbymotor mag so etwas noch gehen. Man hält sich an die vorgegebenen Drehzahlen und der Motor hält.

Wenn jemand damit aber Rennen fahren möchte, geht es los. Die Anschaffungskosten liegen schon einmal deutlich über denen für einen KF- oder IcA 100 Motor. Wer nun aber im Rennen überhaupt etwas ausrichten möchte, muss mindestens noch einmal 1500,- Euro für Tuning reinstecken.
Im Rennbetrieb hält dann solch ein Motor auch nicht länger als ein Zweitakter. Eine Motorrevision bei einem 2-Takter ist im Vergleich zum VT wesentlich billiger.

Warum sollte jemand also ca. doppelt so viel Geld ausgeben als beim 2 - Takter und dann mit einer Hand voll Fahrern herumfahren. Da meldet er sich doch gleich lieber in der KF-Klasse. Die ist billiger und ein volles Starterfeld ist garantiert.

Kartreifen

Die Reifen haben die Aufgabe, sämtliche Kräfte auf die Fahrbahn zu übertragen. Deswegen kommt ihnen, neben der Chassiseinstellung, die größte Bedeutung zu.

Schauen Sie sich das Bild der Laufflächen an. Daran können Sie schon ablesen, wie der Reifen „arbeitet". Ist die Lauffläche zu glatt, ist der Reifen zu kalt. Hat sie eine „gewisse Struktur" ist es i.O.  Ist sie zu stark „aufgerubbelt" stimmt was nicht. Alles ist natürlich im Zusammenhang mit der Temperatur des Reifens zu sehen.

Die Kartreifen müssen eine bestimmte Temperatur haben, damit sie zum „Arbeiten" kommen. Bei zu niedrigem Druck baut der Reifen nicht genug Grip auf. Je höher die Reifentemperatur ist, umso mehr Grip bauen die Reifen auf. Wird die Temperatur jedoch zu hoch, kommt es zu Gripverlust und erhöhtem Verschleiß.

Die optimale Temperatur eines Kartreifens beträgt ca.70 bis 85°C.

Welche Reifen sollten Sie nun benutzen? Es gibt bei jedem Reifenfabrikat im Prinzip drei verschiedene Härtgrade der Reifen. Das sind weiche, mittelharte und harte Reifen.

Während im Lizenzbereich bei den verschiedenen Rennserien fast immer die zu verwendenden Reifen vorgeschrieben sind, haben die Hobbyfahrer nun einmal die Qual der Wahl.

Welche Reifen sollten Sie also für Ihr Kart verwenden?

Für den Hobbyfahrer kann ich auf gar keinen Fall weiche Reifen empfehlen. Warum nicht, fragen sich jetzt sicherlich einige, denn weiche Reifen sollten doch viel Grip und damit schnelle Rundenzeiten bedeuten?

Ganz einfach, ein weicher Reifen funktioniert nur dann richtig gut, wenn viel Gummi auf der Strecke liegt. Andererseits „rubbelt" er sich zu stark auf und ist nach ganz wenigen Runden unbrauchbar.

Wann haben Sie so viel Gummi  auf der Strecke? Waren Sie schon einmal nach einem Rennwochenende (DMV oder ADAC Meisterschaftslauf) am Sonntagabend im Sommer auf einer Strecke wie Ampfing, Oppenrod oder Kerpen? Wenn ja, wissen Sie was Grip ist. Allerdings kommen selbst erfahrene Lizenzfahrer manchmal mit so viel Grip nicht klar.

Ich empfehle also für den Hobbyfahrer auf jeden Fall die harte Mischung. Selbst die mittelharte Mischung kann ich nur mit Einschränkungen empfehlen. Harte Reifen halten wesentlich länger und schonen somit Ihren Geldbeutel.

Auch harte Reifen kann man auf entsprechende Betriebstemperatur bekommen. Sie müssen hier einfach mit dem Reifendruck arbeiten. Wie oben schon erwähnt, baut der Reifen umso mehr Grip auf, je höher die Temperatur des Reifens ist.

Der Reifendruck sollte im kalten Zustand für weiche Reifen 0,55 bar, für mittelharte 0,7 bar und für harte Reifen 1,0 bar betragen.  Das ist so zusagen die Grundeinstellung. Die Feineinstellung hängt dann von der Strecke, der Temperatur und weiteren Faktoren ab.

Denken Sie bitte daran, Sie müssen für jede Strecke  immer wieder aufs Neue Ihre Chassisabstimmung finden. Jede Strecke verändert sich je nach Temperatur und Witterungsverhältnissen und sogar während eines Tages enorm. Es hängt auch davon ab, wie viele Karts unterwegs sind und wie viel Gummi diese auf der Strecke lassen.

Wenn sie also Ihre Chassisabstimmung mit harten Reifen gefunden haben und nun, nur um evtl. Ihren Kumpels auf der Bahn zu zeigen wie schnell Sie „wirklich (?)"   sein können jetzt weiche Reifen montieren, wird das wohl in die Hose gehen.

Wenn Sie Glück haben, können Sie tatsächlich ein, zwei oder gar drei Runden schneller sein. Dann aber werden diese Reifen enorm nachlassen und Sie haben viel Geld verbrannt. Im schlechtesten Fall haben Sie mit einmal so viel Grip, dass Sie kaum noch durch die Kurven kommen. Ihre Rundenzeiten werden dann nicht schneller, sondern eher langsamer. Die Reifen sind dann aber trotzdem nach wenigen Runden unbrauchbar.

Wenn Sie vorhaben, am Ende eines Tages mit Ihren Kartfreunden ein Rennen zu fahren, sollten Sie vorher Ihr Chassis mit genau der Reifenmischung (und natürlich genau dem Fabrikat) abstimmen. Andernfalls werden Sie unangenehme Überraschungen erleben.

So einfach wie es vielleicht klingen mag, aber wenn Sie die oben beschriebenen Punkte beherzigen, haben Sie schon mal einen Vorteil gegenüber vielen Ihrer „Kartkollegen".