DMV Kart Championship in Wittgenborn

Der Vogelsbergring in Wittgenborn war am 16. August Schauplatz des fünften Rennwochenendes der DMV Kart Championship 2009. Bei hochsommerlichen Temperaturen kamen Fahrer und Material an ihre Grenzen.

Für uns lief es ebenfalls recht ordentlich. Schon am Samstag im freien Training konnten wir uns, nachdem wir unsere Motoren eingefahren hatten, schnell an die Spitzenzeiten herantasten. Dabei waren die Zeitabstände zwischen den einzelnen Fahrern wieder einmal äußerst gering.

 Auch am Sonntag im freien Training lief es rund. Bei wiedereum sehr geringen Zeitabständen kamen wir auf Platz 8. Im Zeittraining konnte Ronny diesen Platz noch einmal verbessern und landete auf Platz sechs.

Im ersten Rennen tat sich dann nicht sehr viel. Ronny erwischte den Start gut, konnte aber keinen Platz gut machen, verlor aber auch keinen. So kam er wieder auf Platz sechs ins Ziel. Das war ein guter Ausgangspunkt für das zweite Rennen. Auch hier erwischte Ronny den Start gut. Danach kam es im ersten Drittel des Rennens zu harten aber sehr fairen Zweikämpfen mit zwei vor ihm fahrenden Konkurrenten, die Ronny dann auch überholen konnte und somit bereits auf Platz vier fuhr. Im letzten Renndrittel verlor er dann aber, wie er später sagte, die Konzentration und den Rhytmus. Er mußte nicht nur die beiden bereits überholten Fahrer wieder passieren lassen, sondern auch noch einen Dritten und beendete somit das Rennen auf Platz 7.

Oft habe ich in diesem Jahr die unfaire und überharte Fahrweise einiger Fahrer kritisiert. Heute möchte ich mich aber auch einmal lobend aussprechen. Diesmal wurden die Zweikämpfe hart, aber fair ausgetragen. Es waren zwei wirklich sehr faire und damit spannende Rennen.

2 Kommentare zu “DMV Kart Championship in Wittgenborn”

    1. Botho G. Wagner 3. September 2009 um 08:41

      Schön, dass hier mal den Fahrern für ihre Fairness ein Lob ausgesprochen wird.
      In Wittgenborn beim DMV-Championship waren auch wieder "Sachrichter" im Einsatz, das sind erfahrene Leute, meist Spoko, die verteilt um die Rennstrecken ihre Beobachtungen über Funk der Rennleitung und den Spoko melden. Das wirkt unglaublich!
      Eine Veröffentlichung der Sportstrafen und Verwarnungen(!), wie bei der RMC, wo jetzt auch Sachrichter unterwegs sind, bringt auch mehr Vorsicht. Wenn dann noch bei Häufung der Einträge ein Aussetzten für ein Rennen droht, ist das schon ein Mittel zum Erreichen von mehr Fairness.
      Es gibt noch mehr Möglichkeiten -man muss nur wollen.
      Die Sache mit den +10sec ist recht stumpf: Ist der Mann schnell unterwegs im Gegensatz zu den Kollegen, kann er diese Zeit auch wieder hereinfahren... Da riskiert schon mancher was.
      Liedolsheim-Unfall:
      Die Schalter sind sehr schnell geworden und wenn jetzt die erste Kurve weit weg ist vom Start, dann kommen sie dort doch noch unsortiert im Pulk an und Berührungen sind schnell möglich. Siehe auch Hahn und Wackersdorf.
      Zwei Gesprächspunkte ergeben sich aus dieser Sicht: KZ2 sollte langsamer werden (wohl nicht einfach durchzusetzen)oder der Start muss näher an die erste Kurve herangerückt werden.
      Ich wünsche allen Fahrerinnen und Fahrern ein gutes Saisonende -und denkt an 50-Jahre-Kartsport in Deutschland Ende April in Oppenrod. Superevent für Veteranen und aktuelle Karts aller Klassen! Hohe Auslandsbeteiligung wird erwartet -und eventuell sogar ein Länderkampf!
      Botho G. Wagner

    1. Volker 3. September 2009 um 12:58

      Hallo Herr Wagner,

      vielen Dank für den Kommentar.
      Was die Fairness der Fahrer angeht, kann ich den Verantwortlichen nur sagen: Na bitte, es geht doch wenn man nur will. Die Androhung von drastischen Strafen (und natürlich auch deren Durchsetzung) bewirkt Wunder.
      Leider greift der ADAC noch nicht so durch. Das Masters-Filnale in Kerpen war in beiden Läufen, besonders aber im zweiten Lauf der KF2, wieder geprägt von sehr vielen rüden Rempeleien, die leider nicht geahndet wurden.

      Was die Sicherheit betrifft denke ich, kann man die KZ2, aber auch die KF-Klassen nicht derart langsam machen, dass in der ersten Kurve die Sicherheit wesentlich erhöht wird. Eine Verlegung des Starts näher an die erste Kurve ist da eine bessere Lösung und sehr einfach umzusetzen.

      50 Jahre Kartsport in Deutschland. Ich denke, es wird ein sehr schönes Event. Wie es aussieht, werden auch wir daran teilnehmen.

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