Archive for Juli, 2010

Go Kart fahren im Emstalstadion Harsewinkel

Da unser Fahrer Ronny zurzeit bei der Bundeswehr ist, können wir in dieser Saison leider nur an sehr wenigen Kartrennen teilnehmen. In den vergangenen Jahren war es immer so, dass wir zwischen den Rennen nirgendwo hingefahren sind, um z. B. Motoren einzufahren oder irgendetwas auszutesten. Das haben wir immer in den freien Trainings bei den Rennveranstaltungen erledigt.

In dieser Saison sieht es aber aus vorgenanntem Grund etwas anders aus. Deshalb sind wir gestern mal zum „Go Kart fahren" auf der Kartbahn im Emslandstadion Harsewinkel gewesen um unsere frisch revidierten KF2-Motoren einzufahren und mal wieder einige schnelle Runden zu drehen.

Es hat bei uns alles bestens geklappt, mit dem Wetter hatten wir auch Glück. Außer einem kurzen Schauer wurden wir vom Regen verschont. Die Bahn war auch in wenigen Minuten wieder trocken. Motoren einfahren im Nassen wäre nicht so optimal. Wir konnten unser Programm richtig gut durchfahren und zudem noch einige schnelle Runden absolvieren, was Ronny wieder mal sichtlich Spaß gemacht hat.

Aber warum schreibe ich diesen Artikel unter der Rubrik „Kartfahrer Fehler"?

Mir ist aufgefallen, dass die meisten Fahrer die dort vor Ort waren, gravierende Fehler gemacht haben. Das ging los bei jemand, der sein Kart ein Jahr (!) rumstehen hatte, es nicht angeschaut, geschweige denn vorbereitet hatte. Das Resultat war natürlich, dass es nicht ansprang. Wie denn auch!!!

Auf der Kartbahn in Harsewinkel darf man nur in der Boxenanlage „größere" Arbeiten am Kart durchführen und vor allem nur dort die Kette schmieren. Es müssen sich dort (auf der Strecke)  Leihkarts mit Rennkarts abwechseln. Statt mal das Kart in die Box zu schieben und die Kette zu schmieren, während die Leihkarts fahren, warten fast alle unten im Vorstart. Die Kette läuft schon völlig trocken und ist natürlich hinüber, inklusive Ritzel, versteht sich. Auch hätte man in der zur Verfügung stehenden Zeit mal die eine oder andere Einstellung am Chassis ändern können, um mal was zu probieren. Nein, es wird gewartet. Es wird so lange gewartet, bis es wieder losgeht und dann musste jemand feststellen, dass sein Motor lose war. Also nichts mit rausfahren.

Leute!!!! Was ist das???

Das hat doch mit Kartsport nichts zu tun. Das ist Herumrollen. Dementsprechend waren natürlich auch die Zeiten von diesen „Kartfahrern". Wenn die ständig mit ein und derselben Einstellung herumrollen, können die nie schneller werden. Wenn Ronny mit seinem KF2, der gerade eingefahren ist und er noch nicht einmal „letzte Rille" fährt, den Fahrern mit einem Hirth mit Doppelvergaser oder einem Schalter wegfährt, dann sollten die sich wirklich mal Gedanken machen.

Was will ich damit sagen? Also erstens gehört eine gewisse Vorbereitung dazu wenn man zur Kartbahn fährt. Man will dort ja schließlich fahren und nicht stehen und sich ärgern weil die "Kiste" es mal wider nicht tut. Nur, daran ist nicht die "Kiste" schuld.

Zweitens muss man doch sein Material so behandeln, dass es möglichst lange hält (z.B. Kette schmieren usw.).

Drittens kann ich nur schneller werden, wenn ich mal verschiedene Einstellungen am Kart ausprobiere. Wenn ich jedesmal mit denselben Einstellungen rausfahre, egal ob Reifendruck, Spurweite, Stabis oder sonst irgendwelchen Chassiseinstellungen, wird das nichts. Verbesserungen können dann nur ein Zufallsprodukt, oder von einer mit der Zeit besserer werdenden Streckenkenntnis herrühren.

Aber das alles macht natürlich etwas Arbeit. Wem die zu viel ist, sollte sich nicht wundern, wenn er nicht schneller wird.

Wer nicht weiß, welche Einstellungen er mal ändern sollte um schneller zu werden, der sollte mal auf dieser Seite oben in der gelben Menüleiste auf den Button "Karthandbuch" klicken.

Gruß Volker

Was kommt nach dem Kartsport?

Was kommt eigentlich nach dem Kartsport? Kann man da irgendwie aufsteigen?

Das sind Fragen, die auch ich immer wieder von Außenstehenden gestellt bekomme. Es gibt natürlich die verschiedensten Möglichkeiten. So gibt es z.B. viele Nachwuchsformelklassen wie z.b die Formel Gloria, die Formel BMW usw. usw. Aber!!! Der Kartsport ist schon relativ teuer, wenn man in den etablierten Meisterschaften vorne mitfahren will. Der Formelsport ist aber noch um ein vielfaches teurer. Deshalb bleiben viele beim Kartsport, bzw. kehren dorthin zurück.

Die Formel Renault bietet in diesem Jahr jedoch ein ganz besonderes Finanzierungsmodell für junge Nachwuchstalente an, die fast immer aus dem Kartsport kommen. Vielleich kann ja der Eine oder Andere davon profitieren.

In drei bequemen Schritten zum eigenen Formel-Boliden

Mit einem ganz besonderen Angebot erleichtert Renault Sport jungen Nachwuchstalenten und ihren Teams den Einstieg in die Formel Renault. Wer bis zum 31. Dezember einen neuen Formel Renault 2.0 bestellt und sich in eine der zahlreichen offiziellen Meisterschaften einschreibt, kann eine Ratenzahlung in drei Schritten vereinbaren.

Attraktiver Einstieg in eine höchst attraktive Formelsport-Klasse: Getreu dem Motto „Heute fahren, morgen zahlen“ hält Renault Sport noch bis Ende des Jahres eine ganz besondere Offerte bereit. Wer bis zum 31. Dezember 2010 einen neuen Formel Renault 2.0 der aktuellen Generation bestellt, kann bequeme Ratenzahlung vereinbaren. Voraussetzung: Der Käufer muss sich verbindlich in einen der zahlreichen nationalen und internationalen Formel Renault Cups einschreiben.

Der Käufer hat dann die Möglichkeit, zunächst nur die Hälfte des Kaufpreises von 60.000 Euro zzgl. MwSt. zu entrichten. Der zweite Teilbetrag in Höhe von 15.000 Euro zzgl. MwSt. wird erst zum 30. April 2011 fällig. Mit der Schlussrate von weiteren 15.000 Euro zzgl. MwSt. können sich Teams und Fahrer sogar bis zum 30. Juni 2011 Zeit lassen.

Weitere Informationen zu dem Angebot erhalten Interessenten bei den Organisatoren der verschiedenen Formel Renault-Serien sowie bei den nationalen Renault Sport-Abteilungen.

Formel 1 Grand Prix in Hockenheim

An diesem Wochenende kommt die deutsche Nationalmannschaft nach Hause. Nein, nicht die Fußball-Nationalmannschaft, sondern die der Formel 1.

Der Formel 1 Grand Prix in Hockenheim steht auf dem Programm und es werden wieder Rekorde gebrochen.  Zum ersten Mal seit 1954 wird Mercedes als Werksmannschaft und mit Michael Schumacher und Nico Rosberg auch mit zwei deutschen Fahrern am Start sein.

Michael Schumacher hat in Hockenheim bisher vier mal gewonneMichael Schumacher im Kartsportn. So oft wie kein anderer.  Aus eigener Kraft wird es wohl in diesem Jahr nicht zu einem Sieg reichen. Viele bezeichnen sein Comeback schon als misslungen und einen Riesenfehler. Ich meine, wir sollten mal abwarten. Es wird schon noch. Schumacher selbst hat große Pläne und will im nächsten Jahr Weltmeister werden. Ich würds ihm gönnen.

Die große Hoffnung liegt also auf Sebastian Vettel. Doch der Streit im Red Bull Team sorgt vor dem Formel 1 Grand Prix in Hockenheim für jede Menge Zündstoff. Vettel will den Heimvorteil nutzen und hofft auf Revanche und "die Stunde der Abrechnung". Er will seinem Teamkollegen Mark Webber eine Lektion erteilen. Das sind ja große Worte. Hoffentlich können denen Taten folgen. Zu viele Fehler wurden in dieser Saison schon von beiden Fahrern und dem Team gemacht. Ob Mark Webber sich das gefallen läßt? Schon im vergangenen Jahr hat er Vettel bei seinem Heim Grand Prix auf dem Nürburgring durch seinen Sieg die Show gestohlen.

Drei weitere Fahrer, Adrian Sutil (Force India), Nico Hülkenberg (Williams) und Timo Glock (Virgin) komplettieren die "deutsche Nationalmannschaft". Sutil hat in dieser Saison mit seinem erstarkten Force India schon einige Gute Rennen abgeliefert. Timo Glock hingegen, ist mit seinem Virgin wohl auch in Hockenheim Chancenlos was die Punkte betrifft.

Es ist also angerichtet. Mit sechs deutschen Fahrern und jeder Menge Zündstoff im Vorfeld, verspricht der Formel 1 Grand Prix in Hockenheim viel Spannung. Hoffen wir also mal auf ein gutes Ende.

Kart Center Kerpen: Kartlehrgang für Fortgeschrittene

Wie sieht es eigentlich mit der Nachwuchsarbeit im deutschen Motorsport, speziell im Kartsport aus? Viel hört man davon nicht. Wird überhaupt etwas dafür getan, oder ist dort jeder sich selbst überlassen?

Es wird zwar hin und wieder etwas angeboten, aber ehrlich gesagt finde ich, dass in dieser Richtung bisher noch viel zu wenig getan wird. Um so erfreulicher ist es, dass das Kart Center Kerpen in diesem Jahr wieder einen Kartlehrgang für Fortgeschrittene durchführt.

Schon fast Tradition geworden, ist der Kartlehrgang für Fortgeschrittene auf der Rennstrecke Erftlandring, den das Kart Center Kerpen, bzw. der  Kart-Club Kerpen zusammen mit der Speed Academy Deutsche Post in diesem Jahr am Montag, den 26. Juli 2010 veranstalten wird.

Wie immer werden die aktiven, aber auch ehemalige Förderkandidaten der Speed Academy sich um den Nachwuchs bemühen. Immerhin hat die Deutsche Post schon Fahrer wie Timo Glock, Nico Hülkenberg, Adrian Sutil oder auch Christian Vietoris gefördert. Unter der bewährten Leitung von Christian Menzel können Kart-Piloten der Klassen:

Bambini, Rotax Micro, Rotax Mini, Rotax Junioren sowie auch der Klasse KF3

teilnehmen.

Es wird darauf hingewiesen, dass der Lehrgang nur für fortgeschrittene und professionelle Kartfahrer ist. Weiterhin dürfen auch Nicht-Mitglieder an der Veranstaltung teilnehmen. Bereits jetzt nimmt das Sekretariat des Kart Center Kerpen Anmeldungen entgegen. Wegen hoher Nachfrage, sollten die Nennungsunterlagen schnellstmöglich abgegeben werden.

Die Nennungsunterlagen erhalten Sie hier:

http://www.kckm.de/