Rennbericht GTC Hahn 2013

Rennbericht GTC Hahn 2013 #16 WLEN by Autoglas HN von Volker Franz

04.05. - 05.05.2013

"Für uns war es eine Premiere. Beim 24 Std. Rennen in Leipzig noch als Idee geboren und bei den Testtagen der GTC in Hahn dann fest gezurrt. In dieser Konstellation gab es dieses Team noch nicht. Andreas Schindler als Teamowner im letzten Jahr schon sehr erfolgreich, wird auch in diesem Jahr das Team mit dem allerbesten Material an den Start bringen. Zudem greift er selbst ins Lenkrad und das mit wirklich allerfeinstem Speed. Und, um es rund zu machen schraubt er auch noch. Volker Krahn, einen Maschinenbau-Ingenieur und absoluten Kart - Spezialisten als Schrauber zu haben bedarf keines weiteren Kommentars. Neben Andreas haben wir noch Ronny Krahn und Niklas Franz als Fahrer gewinnen können. Und um Andreas ein wenig zu entlasten übernimmt Volker Franz die Funktion des TC (Teamchef).

Am Freitag um 10 Uhr trafen wir alle in Hahn ein, um ein wenig zu testen. So jedenfalls hatten wir uns das vorgestellt. Aber nichts wars. Wir hatten drei Motoren dabei, aber bis 16:00 Uhr !!!!! lief keiner ohne Aussetzer, so daß wir (ich) ein wenig verzweifelt waren. Dann haben Andreas und Volker es aber geschafft einen Motor ans Laufen zu bekommen und wir konnten noch 90 min.ein wenig am Setup arbeiten.

Aus ein paar lustigen Telefonaten ergab es sich dann, dass Christopher Brück (Profi-Rennfahrer bei TIMBULI und guter Freund) Lust hatte, mal bei uns ins Lenkrad zu greifen. Und so fuhr er im freien Training ein paar Runden und kam auf P8 rein. Nicht schlecht, wenn man gefühlte 100 Jahre nicht mehr Outdoor-Kart und erst recht nicht in Hahn gefahren war.

Im Quali kamen wir dann auf P12, was völlig okay war. Da waren wirklich P7 bis P13 in einer Zehntel. Es geht schon ziemlich eng zu in der GTC.

Den Start fuhr Niklas, dann Christopher, Andy und Ronny, der auf P5 mit zug nach vorne an Niklas übergab. Nach einer halben Runde blieb Niklas dann stehen ... Motor aus. In der (gefühlten) Hitze von 25 Grad versuchte er 2 min lang die Karre anzureissen, bis er sah, dass der Benzinschlauch am Vergaser abgerissen war. Also Helm ab, pusten, Helm auf, noch mal 2 min anreissen, dann lief die Kiste. Vier Runden im Eimer P27 ... macht echt Spaß.

Wir sind dann bis Samstagabend noch, auch durch von uns selbst verschuldeten Strafen Achterbahn gefahren und konnten die #16 dann als 17ter ins Parc-Ferme schieben. Das hatten wir uns eigentlich anders vorgestellt.

Aber wir wären nicht WLEN, wenn wir nicht am Sonntag genau so angasen würden, als ginge es um den Sieg. Ich möchte mich jetzt kurz fassen. Bereinigt auf den Sonntag, wären wir da 2ter geworden. Wir haben keinen einzigen Fehler mehr gemacht und die absolut schnellste Runde am Sonntag viermal gefahren. (Danke Ronny Krahn) Es blieb Gesamtplatz 11.

Wir nehmen mit, dass wir noch viel lernen müssen (wer muss das nicht), aber wir sind glaube ich bei der Musik ... und das lässt uns hoffen, dass es in Cheb vielleicht ein bisschen besser läuft ... :D "

Vielen Dank Volker Franz für diesen Rennbericht GTC Hahn 2013

P.S. Ich wollte ja noch verraten was WLEN (nicht zu verwechseln mit WLAN) heißt. Es ist eine Abkürzung und heißt "Wir lernen es nie". Wie schrieb Volker Franz? "Wir nehmen mit, dass wir noch viel lernen müssen... In diesem Sinne, Tschüß bis demnächst.


Kommentar schreiben