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Offener Brief zur Motorensituation in der GTC vom Kartbuchverlag.com

Das gesamte Team #78 "Kartbuchverlag.com" wünscht allen GTC'lern, Freunden und deren Familien ein frohes Fest und besinnliche Feiertage!

Wir möchten allerdings aus gegebenen Anlass noch einen Offenen Brief unseres Teams zur derzeitigen Motorensituation in der GTC veröffentlichen:

Offener Brief des Teams „kartbuchverlag.com“ zur gegenwärtigen Motorensituation in der GTC

Nachdem wir den Newsletter vom Dezember 2014 gelesen haben sind wir, das Team Nr.78 „Kartbuchverlag.com“, zu dem Schluss gekommen, dass das was dort über die Motoren ausgeführt wird, sehr unbefriedigend ist.
Das jetzt Motoren mit anderen Kolben eingeführt werden ist die eine Sache. Wie groß die Leistungsunterschiede dann auf den verschiedenen Strecken wirklich sind, bleibt abzuwarten.
Wir möchten hier nicht alles wiederholen was in dem Newsletter steht. Fest steht aber, dass die Leistungsunterschiede nicht nur an der Verdichtung liegen. Wir wissen alle, dass da viele Faktoren mit hineinspielen. Nicht nur Zündzeitpunkte und Steuerzeiten.
Es wurden in der Vergangenheit einige Vorschläge an den Veranstalter herangetragen und der Veranstalter scheint auch bemüht, eine Veränderung herbeizuführen. Bisher wurde aber leider nichts Entscheidendes umgesetzt. Alles was wirklich etwas bringen würde, wird mit dem Hinweis auf angeblich zu hohe Kosten von vornherein abgelehnt. Im Moment ist es aber so, das manche Teams keine andere Möglichkeit mehr haben, als einfach möglichst viele Vergaser bzw. Motoren zu kaufen um die Chance zu erhöhen das vielleicht ein "guter" dabei ist. Das erhöht die Kosten für die Teilnehmer erheblich und spricht komplett gegen die Intention dieser Rennserie!! Der Grundsatz dieser Serie lautet doch immer noch: Möglichst GÜNTIG, möglichst FAIREN Motorsport zu bieten.
Es wird auch argumentiert, dass das Teilnehmerfeld noch nie so dicht zusammen war wie in der abgelaufenen Saison. Wenn das tatsächlich so ist, wie erklärt sich dann der Aktionismus in Sachen Motoren und wie erklärt sich die allgemeine Unzufriedenheit mit der vorhandenen Situation? Wenn man mit offenen Augen die Unterschiede auf der Strecke sieht und mit offenen Ohren durchs Fahrerlager geht, zeichnet sich das reale Bild ab. Denn wenn ein Team „genügend“ Motoren und Vergaser hat, ist vielleicht ein wirklich guter dabei (siehe oben).
Weiterhin ist zu lesen, dass es mit der Auslieferung der neuen Motoren auch neue, fälschungssichere Plomben geben wird. Daraus müssen wir leider schlussfolgern, dass die bisherigen Plomben, von einigen wenigen, gefälscht worden sind. Alte Plomben sollen „nach und nach“ ausgetauscht werden. Warum nicht sofort alle? Und was heißt „ausgetauscht“? Wird dabei der Motor in allen relevanten Teilen vermessen? Wenn ja, gut. Wer trägt dann die Kosten? Wenn nicht, machen die neuen Plomben keinen wirklichen Sinn, da der betreffende Motor dann immer noch so „faul“ ist wie zuvor.
Zum Schluss noch eines. Es heißt ja, „Motoren bei denen Plomben, zwischen den Rennen oder der Winterpause, warum auch immer abhandengekommen sind, dürfen nicht mehr in der GTC eingesetzt werden! Nur nach einer aufwendigen technischen Kontrolle (Nachmessung aller relevanten Teile) deren Kosten das Team zu tragen hat, kann es unter Umständen eine weitere Zulassung zur GTC geben.“ Unsere Frage, was heißt „unter Umständen“? Was sind die Umstände und wie hoch sind die Kosten?
Unser Vorschlag: Da es, wie bereits erwähnt, keinen wirklichen Sinn macht, an einen Motor einfach neue Plomben anzubringen ohne ihn in allen relevanten Teilen zu vermessen, sollte man die Gelegenheit jetzt nutzen um alle Einsatzmotoren bis zu einem bestimmten Termin (02.05.2015?) komplett zu überprüfen, d.h. in allen relevanten Teilen zu vermessen und danach neu zu verplomben.
Eine andere Möglichkeit wäre, die Motoren vor jedem freien Training bzw. vor jeder Veranstaltung zu verlosen.
Alle Möglichkeiten werden zu höheren Kosten führen. Bei genauem Hinsehen werden die aber nur anders verteilt. Denn wie gesagt, wenn ein Team gezwungen ist sich mehrere Motoren und Vergaser zu kaufen, sind die Kosten für dieses Team noch höher.

#78 – kartbuchverlag.com

Die neue Kartsaison, 4-Takter vs. 2-Takter, GTC vs. ADAC Kart Masters

Hallo,

lange habe ich ja nichts von uns hören lassen. Ok, es war Winter. Das heißt aber nicht, dass in dieser Zeit nichts passiert wäre. Ich hatte beruflich viel um die Ohren (das hat sich auch bis heute nicht geändert) und bin wohl auch etwas schreibfaul geworden. Auch in diversen Kartforen habe ich mich in letzter Zeit etwas zurückgehalten. Das soll sich jetzt wieder ändern.

Was gibt es also Neues?

Wir werden in dieser Saison voraussichtlich alle Rennen der GTC mitfahren. Das hat sich mehr oder weniger zufällig ergeben. Wenn mir jemand noch vor geraumer Zeit vorhergesagt hätte das wir mal in einer Viertakter-Langstreckenserie Stammfahrer werden, ich hätte ihn wahrscheinlich ausgelacht.

Wir haben aber im letzten Jahr mal in diese Serie "hineingeschnuppert" und festgestellt, dort wird nicht nur auf sehr hohem Niveau Kart gefahren, diese Serie ist auch hervorragend organiesiert. Dafür steht schon der Name "Frank Jelinski". Einige werden ihn sicherlich noch aus seiner aktiven Zeit als Profirennfahrer kennen.

Weiterhin planen wir den einen oder anderen Gastauftritt in einer hochklassigen Zweitakter-Serie (wir werden den Zweitaktern also auf keinen Fall untreu). Sprich also ADAC Kart Masters oder DMV, oder beides. Mal sehen wie es kommt.

Hier noch ein Beitrag von Ralf Eitelberg, dem "Macher" hinter dem geheimnisvollen Teamnamen "WLEN". Was das bedeutet und was alles dahinter steckt, werde ich in den nächsten Tagen mal schreiben. Hier sein Beitrag:

GTC Team #16 Wlen by autoglas.hn neu aufgestellt

Einige Veränderungen gab es beim Wlen by autoglas.hn Team für die GTC Saison 2013. Team Owner Andreas Schindler will es in Zukunft etwas ruhiger angehen lassen und hat daher einige Top für das Team verpflichten können.

Chefmechaniker wird Volker Krahn, ein exzellenter Schrauber, der seit vielen Jahren seinen Sohn Ronny zu dessen Rennen begleitet und auch dort diese Funktion inne hat. Seine größten Erfolge waren der Bundesmeistertitel im DVM 2008 und der Vizemeistertitel im ADAC Kart Masters im gleichen Jahr. Zudem betreibt er aktuell seine Seite www.kartsport-aktuell.de . Außerdem hat er etliche Bücher über den Kartsport verfasst. Ein Mann also, der den Kartsport wie seine Westentasche kennt. Weiterhin zum Schraubenschlüssel greift natürlich auch Andy.

Volker Franz wird als TC fungieren. Eine Position, die er jahrelang in seinem eigenen Team, MKN Racing Team, ausgeübt hat und dabei außerdem noch sehr erfolgreich war. Gleichzeitig ist Volker noch als TC der Wlen next Generation by Kartbahn Limburg Indoor Truppe unterwegs und sorgt hier bereits bei einigen etablierten Teams für etwas Aufregung. Eine schöne Doppelbelastung, aber Volker ist durch und durch Kartsportler. Auch diese Aufgabe wird er auch mit Bravour lösen. Ihm zur Seite steht natürlich Andy Schindler.

Die etablierten Fahrer Kevin Gögel und Steven Grafenhorst stehen auch weiterhin zur Verfügung. Beide Top Fahrer sind schon seit Jahren äußerst erfolgreich im Kartsport unterwegs, ab 2006 im Team ASG Hockenheim, wo sie 2008 den Titel der ProKart Junior Trophy holten. In der Team Race Serie wurde 2009 der Titel eingefahren, zwei weitere Vizetitel folgten 2010 und 2011. Gleichzeitig wurden in der bekannten „Hart-im-Kart“ Serie 2009 bis 2011 drei Titel in Folge eingefahren. Im Jahre 2009 trennten sich allerdings die Wege der beiden. Steven gab Gas für die Scharmüller Truppe und Kevin wechselte in das Wlen Lager, wo er seit 2012 für Wlen next Generation unterwegs ist, in der GTC jedoch für Wlen by autoglas.hn an den Start geht.

Ronny Krahn stieß 2011 zur Truppe und entstammt dem Zweitakter Lager, wo er etliche Erfolge vorzuweisen hat. Unter anderem den Titel des DMV Bundesmeisters 2008 auf Tony/Vortex. Ansonsten war er auch im ADAC Kart Masters zu Hause, ebenso erreichte er beim ADAC Kart Winterpokal 2010 den dritten Platz. Beim IG 100 cm Rennen auf der Bahn Dahlemer Binz 2010 konnte er ebenfalls den Gesamtsieg sicher stellen. Zur Wlen Truppe stieß Ronny beim 99h Kart Weltrekord Rennen 2011 in Jüterbog…..und blieb dabei. Sogar Indoor musste Ronny schon ins Lenkrad greifen, 2012 ging man mit der Wlen next Generation Truppe die 24h von Rodenkirchen an und landete prompt auf P3. In diesem Jahr trat Ronny auch zum ersten Mal im Team von Andy in der GTC an. Ihm hat es dabei so gut gefallen, dass er seit diesem Jahr einer der festen Fahrer ist.

Niklas Franz ist somit der „Neue“ bei der Wlen by autoglas.hn Truppe. Stammteam 2009 war das MKN Racing Team, in dem Volker Franz ebenfalls TC war. In diesem Jahr errang Niklas den Vize Titel der AvD Kart Challange, ebenso 2010. Mit Wlen by RS Speedworld wurde er ebenfalls 2010 Meister des AvD Winter Kart Cups, u.a. mit ET im Team. In der GTC sammelte Niklas 2012 einige Erfahrung im Team von Holz Richter, nun in 2013 ist er Stammfahrer von Wlen by autoglas.hn

Andy Schindler, Hansdampf in allen Gassen, ob als Fahrer, TC oder Schrauber, Andy steht überall seinen Mann. Allerdings war es etwas zuviel des guten und daher formierte Andy seine Truppe neu. 2010 ebenfalls in der AvD unterwegs, im Team LS Racing ein harter Gegner für die Wlen Truppen. Im Jahr darauf wechselte Andy ins Wlen Lager, wo er mit seinem Team Wlen by autoglas.hn gleich den Vizetitel unter Dach und Fach brachte. In der im Jahre 2012 neu gegründeten Serie „Die Kart Serie“ gelang ihm auch gleich auf Anhieb der Titel des Vizemeisters. In der GTC fand man Wlen by autoglas.hn erstmals 2011, wo er bei den 24h von Wackersdorf gleich im ersten Rennen P3 in der Trophy Wertung belegte, was gleichzeitig P6 im Gesamtstand hieß. Im drauf folgenden Rennen, den 12h von Wittgenborn erreichte man P5, in der Trophy Wertung P1. Die etablierten Teams merkten, dass dort ein neuer Gegner heran wuchs. Ein Jahr später wurde die Saison als festes GTC Team an gegangen und es wurden einige Achtungserfolge erzielt. So lag man vor Wackersdorf mit 165 Punkten in der Trophy Wertung 25 Punkte vor Wlen next Generation und sogar 37 Punkte vor den Hausexperten. Beide Wlen Teams hatten jedoch die Seuche und nach Wackersdorf betrug der Vorsprung nur noch 17 Punkte auf Shark Endurance II, sowie 20 Punkte auf Wlen next Generation und den Hausexperten. Im letzten Rennen in Wittgenborn setzte sich die Seuche fort und man verlor den sicher geglaubten Meistertitel der GTC Trophy. Immerhin noch in den Top10 beendete man die GTC 2012 auf P9.
Für 2013 stehen die Zeichen auf Sturm…die Jagd nach Punkten kann beginnen..

 

 

Termine des ADAC Kart Masters 2013

Kurz vor dem Finale des ADAC Kart Masters 2012 in Wackersdorf hat der ADAC die Veranstaltungen für das Jahr 2013 festgelegt.

Die Saison des ADAC Kart Masters umfasst im kommenden Jahr erneut fünf Termine und beginnt im April dort, wo die alte endet - in Wackersdorf. Anschließend reist der ADAC Kart Masters-Tross erstmals in seiner Geschichte nach Templin, nördlich von Berlin. Anschließend geht es nach Ampfing ehe er im August in Kerpen Station macht. Das Saisonfinale 2013 findet dann wieder in Wackersdorf statt.
Die Termine des ADAC Kart Masters 2013*

April - Wackersdorf
Mai/Juni - Templin
Juni/Juli - Ampfing
August - Kerpen
Sept./Okt. - Wackersdorf

*Über die genaue Terminierung der Rennen kann erst nach Veröffentlichung des CIK- und DKM-Prädikatskalenders entschieden werden.

Quelle: ADAC.de

ADAC Bundesendlauf

Eigentlich wollten wir in der Kartsaison 2012 den einen oder anderen Gaststart im ADAC oder DMV machen um auch z.B. am ADAC Bundesendlauf teilnehmen zu können. Leider klappt das alles terminlich nicht so wie wir uns das vorgestellt haben. Unser Engagement als Schrauber im NAKC sowie in der Guse Kartserie lässt wenig Zeit. Hinzu kommen berufliche Verpflichtungen.

Des Weiteren haben wir nun schon zwei Gastauftritte in der GTC, einer Langstrecken-Teammeisterschaft hinter uns. Wir starteten im Team Wlen by Autoglas Hanau von Andy Schindler. Es war mal wieder etwas ganz Anderes und Neues für uns. Es hat richtig Spaß gemacht. Vielen Dank an dieser Stelle an Andy für das in uns gesetzte Vertrauen.

Auch beim nächsten GTC Lauf in Wackersdorf, ein 24 h Rennen welches Anfang September stattfindet, wollen wir wieder dabei sein.

Wir hatten nun überlegt, beim ADAC Bundesendlauf in Ampfing in der Klasse KF2 als Gaststarter an den Start zu gehen. Leider geht auch das nicht, da wir in keiner Regionalserie eingeschrieben sind und Gaststarter nicht erlaubt sind. Schade, es sind eh wenig KF2 dort. Warum also keine Gaststarter? Die sollten doch eigentlich über jeden Starter froh sein.

Der DMV macht es mit seinem Goldpokal vor. Dort heißt es:“ Erstmals in der Geschichte des DMV Goldpokals werden in allen Klassen „Wild Card“-Startplätze vergeben. "Das bedeutet für Fahrerinnen und Fahrer, die nicht in der DMV Kart Championship eingeschrieben sind, bewerbt euch mit einer kurzen E-Mail und unter Angabe von Name und Klasse um einen Startplatz beim traditionellen Goldpokal in Ampfing", so Michael Weichert vom DMV.“

Es geht doch. Warum geht es denn beim ADAC Bundesendlauf nicht? Leider ist auch der Termin für den Goldpokal für uns ungünstig, so dass wir auch dort leider nicht teilnehmen können.

Welchen Kartmotor soll ich kaufen?

Mir werden immer wieder viele Fragen zur Kaufberatung gestellt. Also welches Kartchassis und welcher Kartmotor am Besten wäre.  Vor einiger Zeit hatte ich hier etwas darüber geschrieben wie es mit den  Kartchassis aussieht (siehe Beitrag unten).

Heute möchte ich ergänzend dazu mal etwas über Kartmotoren schreiben. Dabei beschränke ich mich ganz bewusst nur auf Kart-Zweitaktmotoren, denn ich bin immer noch der Meinung, dass auf ein Kart ein Zweitaktmotor gehört. Ich höre schon wieder die Viertaktfans aufschreien. Bitte verzeiht mir!

Wer an einer Rennserie teilnimmt hat natürlich nicht die Auswahl. Er muss eben das fahren, was dort vorgeschrieben ist. Lediglich den Motorenhersteller kann er sich aussuchen. Dort jetzt Ratschläge zu geben welcher der Beste ist, ist kaum möglich. Es richtet sich immer nach der jeweiligen Rennserie bzw. welche Motoren dort vorgeschrieben sind (KF2, KF3, X30 usw.)

Der Hobbyfahrer hat da schon mehr die Auswahl und damit auch die Qual der Wahl.

Als Hobby-Kartmotoren sind immer noch die Rotax sehr beliebt. Auch der IAME Leopard oder der PRD Fireball sind verbreitete Hobbymotoren. Der PRD hat allerdings seine Nachteile. Nicht alle verwendeten Teile weisen eine gute Qualität auf. Zu nennen wäre da z.B. das Pleuel, die Kupplung und der Starter.

Bis vor wenigen Jahren mag der PRD Fireball ja ein ganz guter Motor für den Hobbybereich gewesen sein.

Heute gibt es allerdings ganz andere Alternativen.

Hier ein Beispiel:

Zur Zeit bekommt man einen gebrauchten KF3 schon für relativ wenig Geld. Der ist wesentlich besser verarbeitet und haltbarer als der PRD und bietet darüber hinaus noch enorm viel Potential für Leistungssteigerungen, wenn er nur im Hobbybereich gefahren wird.
So kann man z.B. für wenig Aufwand eine andere CDI-Einheit anbauen (vom KF2 oder KF1). Damit bekommt man schon mal eine höhere mögliche Drehzahl. Weiterhin könnte man einen 24 er Vergaser, am besten Ibea, anbauen und noch einen Auspuff vom KF2 nehmen. Schon hat man eine Rakete als Kartmotor für wenig Geld. Das geht natürlich nur im Hobbybetrieb.

Eine andere Alternative wäre der X30 von IAME. Auch ein sehr guter Hobbymotor der sogar in einer eigenen Serie gefahren wird. Im Rahmen des ADAC Masters gibt es den X30 Cup. Das erhöht natürlich den Wiederverkaufswert eines solchen Motors.

Ein sehr guter Kartmotor ist auch noch der gute alte 100 er mit Direktantrieb. Der hat die wenigsten Verschleißteile und wenn man ihn nicht bis aufs Letzte ausquetscht was die Drehzahlen und die Vergasereinstellung betrifft, ist er auch haltbar. Wenn doch mal eine Revision ansteht, ist die i.d.R. billiger als bei den anderen Kartmotoren. Der Nachteil ist, dass man ihn anschieben muss.

Wer mehr über Kartmotoren erfahren möchte, dem empfehle ich das Buch "Kart Zweitaktmotoren". Das finden Sie hier:  http://kartsport-aktuell.de/shop/

Diesjähriges Auftaktrennen der IG 100 in Harsewinkel

Zum Auftaktrennen im ostwestfälischen Harsewinkel (bei Gütersloh) haben sich in der todgeglaubten ICA Klasse des ADAC/ NAKC bisher 15 Fahrer eingeschrieben.
Diese Klasse wird nicht mehr von den Veranstaltern ausgeschrieben, daher hat die IG100ccm nun Nägel mit Köpfen gemacht und eine eigene Rennklasse im Rahmenprogramm etabliert.
Unter den 15 Fahrern sind neben den Hobbypiloten auch altgediente Kartfahrer und Klassensieger, welche teilweise über eine Erfahrung von 15-20 Jahren im Kartsport verfügen.

Es sind nahezu alle Motoren der großen Hersteller  vertreten. Die schnelle Iame Reedjets, die TM, die deutschen KZH, die berühmten ItalSistems und natürlich die Vortex Motoren.

Ausschlaggebend für die IG100ccm ist der Spass am Basis-Kartsport, das einfache und kostengünstige Reglement und das freundschaftliche Zusammensein, auch neben der Strecke.

Weitere Informationen zum Fahrerfeld und der Klasse IG100ccm finden Sie unter

Neue Tendenzen im Kartsport

Im Mitgliedermagazin 01/2011 des DMV habe ich einen Beitrag gefunden, der mich besonders anspricht. Deshalb möchte ich diesen Beitrag hier einmal zitieren. Er stammt vom Autor Botho G. Wagner.

Zitat Anfang:

Kartsport für ein ganzes Sportlerleben

Der Altersdurchschnitt im Kartsport steigt. Es gibt deutlich mehr ältere Fahrer und mehr Rückkehrer – nicht nur im Clubsport

Im deutschen Kartsport bewegt sich Gutes nach oben – das Fahreralter und die Vernunft!

Aber da muss man erst einmal die beiden Seiten des Kartsports abstecken: Kartsport ist zum einen die wichtige Schaltstation im Motorsport auf dem Weg nach oben. Das ist die eine Seite, die professionelle, die den ganzen Einsatz erfordert: Viel Zeit und viel Geld.

Kartsport kann aber auch der Sport für ein ganzes Sportlerleben sein – und das erleben wir jetzt immer öfter. Vernünftig ist auch die Rückkehr erfolgreicher Aufsteiger nach ihrem Abstecher in den Formelbereich oder zu den Renntourenwagen. Kartsport ist eine überschaubare Motorsportdisziplin, finanziell und zeitlich. Sie ist bezahlbar und lässt Zeit für einen Beruf. Warum also nicht Kartsport bis hoch in die Fünfziger? Neben dem Beruf, als Ausgleich und Freilauf. Genau dahin sind wir auf dem Weg!

Die Rotax-Serie ist derzeit die Vorreiterin. Man könnte innerhalb der RMC gleich drei „Ü”-Klassen bilden: Ü30, Ü40, und gar Ü50. Natürlich fahren sie alle (noch) gemeinsam in ihren angestammten Klassen MAX (Senior) oder DD2-Schalter. Aber möglich wäre es, dass wir in Zukunft Altersklassen einführen können. Hier einmal die Aufzählung vom RMC-Jahresstart in Kerpen: Ü30 = 6 Teilnehmer, Ü40 = 9 Teilnehmer, Ü50 = 4 Teilnehmer!

755 Jahre am Start. In der Rotax-Klasse DD2 (Schaltkarts) ergab sich in Kerpen folgendes Bild: 755 Jahre am Start! Bei 21 Teilnehmern lag das Durchschnittsalter bei 36 Jahren! Und wären da nicht fünf Fahrer im Alter zwischen 15 und 18 Jahren gestartet, wären wir bei einem Durchschnitt von 42 Jahren!

Aber das ist nicht etwa eine RMC-Besonderheit – auch in den anderen Serien ist dieser Trend deutlich feststellbar. So zum Beispiel in der DMV Kart Championship. Hier finden wir an der Leistungsspitze Michael Schumacher mit 41 Jahren, dann drei weitere Fahrer im gleichen Alter. Ende der Dreißiger sind drei Piloten, dann einer mit bereits 46 und einer mit 52 Jahren … na was denn! Alter kann heute also keine Ausrede mehr sein! Und dass gerade im Clubsport (CS) das Fahreralter ständig ansteigt, muss hier nicht betont werden, wenn es gar in den Spitzenligen so ist.

Wir bekommen also ein höheres Durchschnittsalter in allen „Senioren”-Klassen – der offizielle Eintritt in die CIK/DMSB-Seniorenklassen erfolgt bekanntlich mit 15 Jahren! Und das ist vernünftig, weil es dem Ansehen des Kartsports durchaus nutzt. Weg vom Image „nur” eine Motorsportart für Kinder und Jugendliche zu sein, weg von der öffentlichen Meinung, nur eine Motorsport-„Schule” zu sein. Gewiss, das ist der Kartsport auch – aber eben nicht nur! Kartsport kann durchaus der Motorsport für ein ganzes Sportlerleben sein!

Zitat Ende

Ich finde, es ist, mal wieder, ein ganz toller Bericht von Botho G. Wagner. Vielen Dank dafür.

Frohe Weihnachten

Ich wünsche allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Vor allem viel Gesundheit und ein zufriedenes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2011.

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Resonanz zu den Kart-Mechanikerlehrgängen

Hallo,

wie bereits einigen von Ihnen bekannt ist, bieten wir momentan Kart-Mechanikerlehrgänge an. Mittlerweile haben wir unseren dritten Mechanikerlehrgang durchgeführt. Der Erste fand am 14.08. in Bielefeld statt, der Zweite am 28.08. in Wackersdorf und der dritte am 11.09. wiederum in Bielefeld (siehe Beiträge weiter unten).

Das Interesse an diesen Lehrgängen ist groß und die Reaktionen der Teilnehmer an unseren bisherigen Lehrgängen waren durchweg positiv.

Nachfolgend mal einige Meinungen von Teilnehmern an unseren bisherigen Lehrgängen:

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Hallo Volker,
vielen Dank für für Deine E-Mail und die Fotos!
Der Lehrgang hat Tim und mir sehr gut gefallen. Das war wirklich eine runde Sache: In sehr angenehmer Atmosphäre wurden die wesentlichen Dinge besprochen und - soweit in dem Zeitrahmen möglich - auch demonstriert. Sehr gut fanden wir auch, wie ihr die technischen Sachverhalte vermittelt habt. Das war klar und verständlich.
Da gibt es also nicht viel zu verbessern....
An einem Aufbaulehrgang hätten wir durchaus Interesse. Schließlich lernt man ja nie aus. Wenn Tim zum Beispiel mal vom 4-Takter in eine 2-Takter-Klasse wechselt, wären wir sehr an einem Lehrgang zu diesem Motor interessiert. Ich denke, so wird es wohl vielen gehen. Aber auch andere Themen oder Vertiefungen der schon behandelten Themen sind sicherlich für einen Aufbaulehrgang denkbar.
Halte uns bitte auf dem Laufenden, wenn Ihr weitere Aktionen plant.

Viele Grüße, auch an Oliver und Ronny!
Peter und Tim

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Hallo Volker,

vielen Dank für Deine „Extra-Email“....Kurz zum Lehrgang: Obwohl ich keine Rennen fahre oder Fahrer bei Rennen begleite, war der Lehrgang extrem informativ. Was ich gehört habe hilft mir auch bei meinen Hobbyfahrten (und denen meines Sohnes) und der Vorbereitung sehr.

Viele Grüße

Frank

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Hallo Volker,
Hallo Oliver,

habe das ganze mal bisschen sacken lassen und auch mit meinem Vater die ganzen Sachen die ich mitgeschrieben habe nochmal durchgesprochen und ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass sich die 50 € durchaus gelohnt haben und ich aus dem Lehrgang sicherlich vieles positives mitnehmen kann und auch am Chassis umsetzen kann .....

Zu verändern hätte ich eigentlich jetzt nichts, jedoch könnte man evtl bisschen mehr auf die Schalter eingehen ( Schaltung einstellen, Kupplung einstellen, Waagebalken einstellen usw. )

Ansonsten ist alles in allem ein super Lehrgang gewesen und ich bin sicher, dass ihr auch in Zukunft immer wieder Interessenten finden werdet die am Lehrgang teilnehmen werden .....

Macht weiter so :-)

Gruß
Georg

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Servuss volker und olliver!

Habe das ganze ein paar tage sitzen lassen und mein eindruck ist kein anderer als der den ich auch am Samstag geäussert habe!

Ich kann hier nur für mich sprechen da ich ja nicht direkt ein anfänger bin!

Ich kam mit der erwartung etwas über chassisabstimmung in erfahrung zu bringen zum kurs und diese wurde voll und ganz erfüllt!

Heisst: ich habe für mein geld bekommen was ich wollte

Dinge wie vergaserwartung und reifenwechsel habe ich ja bereits gemacht doch nimmt man auch hier nützliches mit nach hause.

Sei es nur ein weiterer möglichher weg der auch ans ziel führt wie beim reifenwechsel oder einfach nur eine meinung von erfahrenen leuten zum ein oder anderen!

(reifenlagerung verschleiß beim wenden gerauchter reifen etc.)

Wie es mir beim abstimmen des chassis meines kurzen ergeht sende ich euch zu gegebener zeit in einem erfahrungsbericht! (wird aber mitte september!)

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Hallo Volker,

ich bedanke mich auch für den aufschlußreichen Lehrgang. Und auch im Namen meines Kumpels.

Durch den Lehrgang hatte ich die Möglichkeit, ein Rennkart näher kennen zu lernen und etwas tiefer in das Thema hinab zu tauchen.

Das Preis/Leistungsverhältnis hat auf jeden Fall gestimmt, was mich ja auch im Endeffekt dazu bewogen hat, als Nicht-Rennkartbesitzer so ein Kurs mitzumachen.

Gruß Marc

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Hallo Volker, Olli und Ronny,

nun das erlernte haben wir gleich beim Maranello-Kart von Marco umgesetzt. Zuerst haben wir mal die Spur vermessen und ich kann mir nun vorstellen, warum er in den Kurven immer davon berichtete, dass das Kart "sich in Kurven eigenständig macht" - Waren zwar noch nicht in Kerpen, sondern nur hier auf einem größeren Parkplatz - aber das Kurvenverhalten ist bedeutend exakter geworden - mal sehen wie es sich in Kerpen bemerkbar macht.

Damit wir es nicht verlernen haben wir natürlich den Vergaser ebenfalls gleich gereinigt und nun nochmals - also haben wir das doch gut gelernt - Vorteil war natürlich auch, dass wir mit 3 Mann da waren.

Also die relativ weite Anfahrt von uns nach Bielefeld hat sich richtig gelohnt und ganz besonders die von Euch beantworteten Fragen usw. haben ebenso gut geholfen, wie der Lehrgang.

Also wirklich herzlichsten Dank und für Euch als Team und Ronny allzeit gute Plätze und Fahrt !.

Günter

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Guten Morgen Volker,

vielen Dank für die Fotos und den wie ich finde erfolgreichen Lehrgang. Fand es absolut super.

Würde einen weiteren Kurs sofort besuchen.

Christoph

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Hallo Volker
Danke für den sehr informativen Tag!
So etwas solltet Ihr wiederholen.
Grüße an deine Mitstreiter

Hans-J.

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Der nächste Kart-Mechanikerlehrgang findet voraussichtlich Ende Oktober 2010 in Bielefeld statt.  Wer sich dazu anmelden möchte,  schickt uns einfach eine Mail unter

info@klickload.de

Gruß Volker

Termin Kart – Mechanikerlehrgang

Der Termin für unsere erste Kart - Mechanikerschulung in Bielefeld steht nun fest. Die Resonanz auf unsere Umfrage war sehr gut.

Viele haben den Wunsch geäußert, diese Schulung möglichst schnell und an einem Samstag durchzuführen. Das ist für uns kein Problem und dem wollen wir entsprechen. Als Termin haben wir nun Samstag, den 14.08.10 um 10:00 Uhr festgelegt. Ende offen.

Die Themen, die wir behandeln werden sind:

- Grundsetup

- Feineinstellung

- Einstellen von Spur und Sturz

- Messverfahren für Spur- u. Sturzeinstellung incl. Lasermesssystem

- Vergaser Demontage / Montage, Einstellung, Wartung

- Reifenmontage

- Bremseinstellung und Entlüftung

- Hinterachse Aus- u. Einbau, Lager, Vermessung

- Kart Elektrik

- Werkzeugberatung

- Tipps und Tricks

- Beantwortung individueller Fragen

Die Kosten für diesen Lehrgang werden sich, wie bereits erwähnt, auf 50,- Euro pro Teilnehmer belaufen. Ich bitte diese vor Ort am Veranstaltungstag in Bar zu entrichten. Eine Zahlung per EC oder Kreditkarte ist nicht möglich.

Die Adresse wo dieser Lehrgang stattfindet lautet:

Kart-Center-Tschirsky

Uhlenburgweg 5

33729 Bielefeld

Wer noch Interesse hat, an unserem Kart - Mechanikerlehrgang am 14.08.10 um 10:00 Uhr in Bielefeld teilzunehmen, kann mir eine Mail an folgende Adresse schicken:

info@klickload.de

Für evtl. Fragen stehe ich selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Gruß Volker