Archive for the ‘Rennberichte’ Category

Kart Winterpokal in Oschersleben

Ein Training unter Rennbedingungen, so könnte man den diesjährigen Kart Winterpokal in Oschersleben bezeichnen.

Denn auch  in diesem Jahr nutzten wieder viele Fahrer diese Veranstaltung um sich dort auf das nur einen Monat später an gleicher Stelle stattfindende Auftaktrennen zum ADAC Kart Masters vorzubereiten und unter Rennbedingungen zu trainieren.

Nachdem Ronny ein ganzes Jahr kein Rennkart gefahren ist und das Jahr davor auch nicht so wahnsinnig viel Einsätze hatte, sind auch wir mal wieder zum Kart Winterpokal in Oschersleben gefahren, um so zu sagen wieder in Tritt zu kommen.
Das Fahrerfeld wahr sehr stark, da wie gesagt Mitte April in Oschersleben das erste Saisonrennen zum ADAC Kart Masters stattfindet und die Topfahrer den Winterpokal zum trainieren nutzen.
In unserer Klasse, der KF2, waren 21 Fahrer am Start. Samstag zum freien Training lief alles sehr gut. Leider mussten wir feststellen, dass Ronny während seiner Bundeswehrzeit doch etwas zuviel zugenommen hatte. So waren wir, also Ronny, doch schon mit reichlich Übergewicht unterwegs. Trotzdem waren die Zeiten gut fürs vordere Mittelfeld.

Zum Zeittraining wollten wir noch etwas rausholen und änderten noch einmal die Übersetzung. Das stellte sich leider für die dann herrschenden Bedingungen als Fehler heraus. Heraus kam ein 12. Startplatz. Eigentlich für das Übergewicht und dafür, dass er so lange nicht gefahren ist, nicht so schlecht. Es war aber mehr drin. Wir haben 3 bis 4 zehntel liegen gelassen. Das hätte für ca. Startplatz 5 gereicht. Aber hätte und wäre zählt bekanntlich nicht.

Für das Rennen haben wir dann wieder eine andere Übersetzung gewählt und es sollte noch etwas nach vorne gehen. Der Start verlief dann nicht ganz optimal, wir verloren noch einmal 2-3 Plätze.
Dann ging es aber gut vorwärts. Ronny konnte einige Plätze gutmachen, bis er auf eine echte Kampfgruppe auflief die sich rundenlang aufs Härteste bekämpfte. Das war schon sehenswert, aber auch nicht ungefährlich. In einer sehr schnellen Passage versuchte er wieder einmal ein Überholmanöver. Dabei berührte er mit seinem Frontspoiler den Hiterreifen des Vordermanns und das Kart geriet außer Kontrolle und hob ab. Ronny wurde aus dem Kart geschleudert und flog in hohem Bogen über die Strecke, während das Kart voll in die Reifen einschlug.

Ronny blieb kurz auf der Strecke liegen, stand dann aber schnell auf und rettete sich neben die Strecke um von den folgenden nicht überfahren zu werden. Dort blieb er allerdings regungslos liegen.
Ich konnte von meiner Position nicht sehen, ob er sich noch bewegt oder nicht. Der Abflug sah wirklich sehr heftig aus.

Das Rennen wurde darauf mit der roten Flagge abgebrochen und der Rettungswagen fuhr mit Blaulicht an die Unfallstelle. Mir kam es vor wie Stunden, bis er eingeladen wurde. In Wirklichkeit waren es ca. 5 - 10 Minuten, was auch schon sehr lange ist. Ich habe das schlimmste befürchtet und bin schon mal ins Medical Center gegangen. Dort hatte man auch noch keine Information wie es ihm geht. Als dann der Krankenwagen kam und die Tür geöffnet wurde, gab Ronny Entwarnung. Ich glaube man konnte hören, wie mir mehr als nur ein Stein vom Herzen gefallen ist.
Ronny musste dann noch einige Zeit zur Beobachtung bleiben, aber außer viele heftige Prellungen, einer kleinen Wunde an der Wade und einer leichten Gehirnerschütterung war alles ok. Als ich Ronnys Helm sah wurde mir klar, das hätte ganz anders ausgehen können.

Am Kart war so ziemlich alles Krumm, was dran war. So sah es zumindest auf den ersten Blick aus.

Fazit des Wochenendes: Wir sind trotz langer Rennpause und gehörig Übergewicht immer noch in der Lage in einem Top Feld im vorderen Mittelfeld mitzufahren. Das ist uns aber zu wenig. Die Tendenz ging allerdings kontinuierlich nach vorne und Ronny hat wieder Benzin im Blut. Wir wissen wo wir ansetzen müssen um wieder ganz nach vorn zu kommen. Der Ehrgeiz und die Freude sind geweckt und es wird weitergehen und zwar nach vorne

24 h von Köln

Im Juni vergangenen Jahres nahmen wir das erste Mal an einem Leihkart-Langstreckenrennen teil. Es war das 99 Stundenrennen in Jüterbog, bei dem wir einen respektablen 4. Platz belegten.

Nun wollten wir es noch einmal versuchen. Die Herausforderung war riesig, denn wir haben uns ausgerechnet die 24 h von Köln ausgesucht. Dieses Rennen ist laut Streckensprecher Burkhard Bechtel, den viele von Motorsportübertragungen im Fernsehen kennen, das prestigeträchtigste Indoorkartrennen Europas.

Dementsprechend stark war die Fahrerbesetzung. So fuhren im späteren Siegerteam z.B. Bernd Schneider und Lokalmatador Christopher Brück, der dieses Rennen nun bereits zum 10. Mal gewinnen konnte. Es waren 12 Teams am Start, die Fahrer gehörten allesamt zu der Elite des Leihkart- bzw. Indoorkartsports.

Mit denen wollten wir uns also messen, obwohl Ronny schon ewig kein Indoorkart mehr gefahren ist. Geschweige denn ein Indoorrennen. Nun gleich die 24 h von Köln. Er ist auf dieser Bahn noch nicht einmal gefahren, also mussten wir dort erst einmal trainieren und es war gar nicht sicher, dass er die Zeiten die notwendig waren fahren konnte. Wir konnten dort nur zweimal trainieren. Die Zeiten waren aber gut und so konnte es also losgehen.

Wir fuhren im starken Team von WLEN Next Generation zusammen mit 7 weiteren Fahrern. Alle richtig schnell. Ronny konnte erfreulicherweise die schnellen Rundenzeiten mitgehen und so zu einem grandiosen 3. Platz beitragen.

Wenn mir jemand vorher gesagt hätte, dass wir bei unserem ersten Auftritt bei den 24 h von Köln gleich einen Podestplatz belegen würden, ich hätte es nicht geglaubt.

Hier ein paar Auszüge von der offiziellen Webseite www.24h-koeln.de

Mit einer souveränen Vorstellung gewinnt die Mannschaft rund um DTM-Rekordmeister Bernd Schneider das 15. 24h Race of Cologne. Damit feiern Schneider und Lokalmatador Christopher Brück bereits den zehnten Sieg bei der Traditionsveranstaltung in Köln. Die weiteren Podestplätze sichern sich Wirtz & Hintzen Lackierer und Wlen next Generation.

Große Freude auch im Team der Wlen next Generation. Mit einer tadellosen Leistung belegte die Mannschaft gleich bei ihrem Debüt in Köln einen Podestplatz. „Ein großartiges Ergebnis, ich und mein Team sind überglücklich. Vor allem in der letzten Stunde des Rennens haben wir noch lange zittern müssen“, so der Teamchef der Westerwälder. Bis wenige Runden vor Schluss lag der große Rivale Griesemann-Gruppe.de auf dem begehrten Podestrang, dann gelang jedoch noch das entscheidende Überholmanöver. „Natürlich tut es uns Leid für den Gegner, aber wir haben uns den Podestplatz mit einer guten Leistung redlich verdient.“

„Es ist einfach zum Verzweifeln, auf den vierten Platz beim Kartrennen hier in Köln haben wir wohl ein Abonnement“, lacht Teamchef Georg Griesemann. „Es sieht also alles danach aus, als müssten wir im nächsten Jahr erneut einen Anlauf auf das Siegertreppchen nehmen.“

Interessantes und Wissenswertes am Rande der 24 Stunden von Köln. Kuriositäten, Humorvolles oder einfach ein paar Besonderheiten zu Europas populärstem 24-Stunden-Kartrennen.

Wussten Sie eigentlich…

…dass es – aus purer Höflichkeit - einen „Frauen-Bonus“ gibt: Das Gewicht einer Fahrerin muss lediglich 70 kg betragen.

…dass bei der 2010er Auflage des 24h Race of Cologne mit insgesamt 14 Fahrerinnen ein neuer 24-Stunden-Rekord für die holde Weiblichkeit zu vermelden war. Kein Wunder, denn die DEKRA ging mit einer reinen Damenmannschaft an den Start.

…dass in diesem Jahr mit Kathrin Augustin, Charlotte Wilking, Coraly Irion und Selina Schlösser lediglich vier schnelle Vertreter des schwachen Geschlechts in den Wettkampf eingreifen.

…dass lediglich mit dem vom Kartcenter Cologne zur Verfügung gestellten Werkzeug an den Karts gearbeitet werden darf.

…dass für verschiedene Verstöße gemäß Reglement Stop-and-Go-Strafen verhängt werden.

…dass – wie in der Formel 1 – die rote Linie an der Boxenein- und Ausfahrt nicht mit allen vier Rädern überfahren werden darf.

…dass im Verlauf der 24 Rennstunden zwei Pflichtreifenwechsel vorgenommen werden müssen. Dies hat allerdings nichts mit Reifenverschleiß zu tun, sondern dient als zusätzliches Spannungselement im Rennen und soll vor allem die Boxenmannschaft fordern. Dabei müssen die Reifen von links nach rechts getauscht werden. Die einheitlich vorgeschriebenen Pneus würden die Renndistanz locker überstehen.

…dass der erste der beiden Pflichtreifenwechsel am Samstag in der Zeit von 18.00 bis 23.30 Uhr vorgenommen werden muss, während der zweite Stopp am Rennsonntag zwischen 9.00 und 15.00 Uhr zu absolvieren ist.

…dass ein solcher Radwechsel – eine schnelle Boxenmannschaft vorausgesetzt – ca. 1,5 – 2 min Minuten dauert. Dadurch verliert das Team in der Phase ca. vier Runden.

…dass insgesamt ca. 140 Fahrer an den Start gehen.

…dass Christopher Brück als der erfolgreichste Fahrer mit acht Gesamtsiegen in 13 Rennen die Erfolgsstatistik des 24h Race of Cologne anführt.

…dass das Team von DTM-Rekord-Meister Bernd Schneider mit acht Gesamtsiegen die erfolgreichste Mannschaft der vergangenen 13 Jahre ist.

…dass die Organisatoren zwei bis drei Service-Checks pro Kart vornehmen. Dabei ist der Zeitbedarf für alle Teams bis auf die Sekunde identisch und beträgt ca. 4 min Minuten.

…dass bei den 24 Stunden von Köln grundsätzlich immer neue Karts zum Einsatz kommen.

…dass beim 24h Stunden Race of Cologne 2012 zwei Vater-Kind-Paarungen am Start sind. In der Mannschaft H&R Team HBDL by ATB fährt Manfred Schlösser, während seine Tochter Selina im Team der Griesemann Gruppe fährt. AvD-Sportchef Volker Strycek startet im Ü40-Team, Sohn Robin greift für die Mannschaft Sorg Rennsport ins Lenkrad.

…dass mit Alex und Christopher Mies auch ein Brüderpaar in Köln am Start ist. Alex fährt im Team Sorg Rennsport, Christopher im All Stars Team Urbat.

…dass AvD-Sportchef Volker Strycek seinem Ruf als Marathon-Man einmal mehr als gerecht wird. Als einziger Teilnehmer beim 24h Race of Cologne startet er in zwei verschiedenen Teams. Strycek gehört sowohl zum Kader von Sorg Rennsport als auch zu dem des Ü40 Teams. Dem Reglement zufolge muss jeder Fahrer mindestens drei Stints absolvieren, demnach sitzt Volker Strycek mindestens sechs Mal an diesem Wochenende im Kart.

Quelle: www.24h-koeln.de

Unser Team WLEN Next Generation:

Dennis Hatalak
Felix Weber
Kathrin Augustin
Marcel Willert
Marcel Woters
Niklas Franz
Ronny Krahn
Sascha Molly

Viele Fragen sich wahrscheinlich " was heißt eigentlich WLEN?"

Es ist die Abkürzung bzw. die Anfangsbuchstaben von... Wir lernen es nie

 

Kart Winterpokal in Oschersleben

Als wir vor ca. zwei Wochen unsere Nennung für den diesjährigen Kart-Winterpokal in Oschersleben abgaben, ahnten wir noch nicht was für ein starkes Starterfeld sich dort einfinden sollte. Am vergangenen Wochenende war es dann soweit. 138 Teilnehmer fanden den Weg nach Oschersleben. Wir fahren schon seit vielen Jahren diesen Winterpokal mit aber ich kann mich nicht erinnern, schon einmal solch einen Ansturm beim Winterpokal in Oschersleben erlebt zu haben.

Praktisch die gesamte deutsche Kartelite war dort am Start. In der Klasse KF2 waren sogar Starter aus Russland angereist. Allein in der Klasse KF3 waren fast 50 Starter, weshalb diese Klasse in zwei Gruppen aufgeteilt wurde.

Bei den Schaltern wehte gar ein Hauch Formel 1 durch das Fahrerlager. Michael und Ralf Schumacher gingen in der Klasse KZ2 an den Start. Die beiden Rennen in dieser Klasse konnte Michael Schumacher dann auch für sich entscheiden.

In unserer Klasse, der KF2 gingen 18 Fahrer an den Start. Da wir schon lange kein Rennen mehr gefahren haben und unser Material bereits zwei Jahre und teilweise älter war, rechneten wir uns im Vorfeld auch keine Top-Platzierung aus. Fast alle anderen waren mit neuestem Material unterwegs und nutzten das Rennen als Vorbereitung auf die bald beginnenden Meisterschaften.

Da wir auch in diesem Jahr voraussichtlich nicht an den Meisterschaften teilnehmen werden, war das für uns mehr oder weniger ein „Spaßrenennen". Um unsere Kosten im Rahmen zu halten, absolvierten wir dann die 6 freien Trainings am Samstag auch als einzige ausschließlich mit alten Reifen. Eine professionelle Chassisabstimmung war damit natürlich fast unmöglich.

Erst zum Zeittraining am Sonntag zogen wir neue Dunlop Slicks auf. Ich stoppte Ronnys Zeiten mit und sah eine 39,1. Das sah ziemlich gut aus und lag im Bereich, den die Top Fahrer im freien Training mit neuen Reifen fuhren. Leider reichte diese Zeit dann doch „nur" zum 14. Startplatz. Auf eine Platzierung auf Platz 5-6 fehlten uns ca. 3 zehntel Sekunden. Da machte sich dann wohl doch unser etwas älteres Material (Motor, Chassis) bemerkbar. Auch hatten wir ja keine Erkenntnisse, wie sich das Chassis mit neuen Reifen verhalten würde.

Ganz vorne jedoch brannte der Russe Oleg Shirmanov ein regelrechtes Feuerwerk ab und sicherte sich mit 38.475 die Pole Position.

Im ersten Rennen erwischte Ronny einen guten Start und konnte gleich einige Plätze gut machen. Dann allerdings kam es gleich Ausgangs der ersten Kurve, die sehr schnell ist, direkt vor Ronny zu einem Crash, an dem mehrere Fahrer beteiligt waren. Ronny konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und fuhr mit hoher Geschwindigkeit mit dem rechten Vorderrad auf jemanden auf. Aufgrund des Massencrashs wurde das Rennen erst einmal abgebrochen. Alle mussten  bei Start und Ziel anhalten. Ronny kam aber  gleich in die Box und fuhr gar nicht erst wieder in die Startaufstellung. Der Grund war mir dann schnell klar. Die rechte Spurstange und die Lenksäule waren völlig verbogen. An einen Start zum ersten Rennen war nicht zu denken. Stattdessen waren Reparaturen angesagt.

Wir haben das Kart zum zweiten Rennen wieder hinbekommen. Aufgrund dessen, das wir zum ersten Rennen praktisch nicht gestartet sind, mussten wir zum zweiten Rennen von ganz hinten starten. Der Start zum zweiten Rennen war fast eine Kopie des ersten Starts. Ronny machte gleich wieder einige Plätze gut, aber auch jetzt gab es gleich wieder einen Crash und es wurde wieder abgebrochen. Diesmal erwischte es Ronny aber nicht.

Auch den Neustart bekam Ronny sehr gut hin und konnte gleich wieder profitieren. Das zweite Rennen konnte Ronny auf dem 7. Platz beenden.

Aufgrund des „Nullers" im ersten Lauf kam dann der 11. Gesamtrang heraus.

Fazit: Es war ein sehr schönes Rennwochenende. Am Samstag war es noch sehr kühl, aber am Sonntag war bei schönstem Sonnenschein sehr gutes Kartwetter. Wir konnten mit unserem etwas alten Material zwar nicht ganz das Tempo der Spitze mitgehen, aber es hat trotzdem Spaß gemacht und uns wieder neue Erkenntnisse gebracht.

In unserem Team fuhren diesmal auch zwei "Einsteiger" mit die wir mit Rat und Tat etwas unterstützt haben, denn sie namen das erste Mal an einem Rennen auf so hohem Niveau teil. Der Eine in der Bambini-Klasse, der Andere in der KF3. Beide haben sich gut geschlagen und ihr erstes "richtiges" Rennwochenende gut überstanden. Ich denke, wir werden sie noch öfter bei einem Kartrennen sehen.

Veranstaltung der IG 100 ccm in Harsewinkel

Hallo,

am vergangenen Sonntag, den 12.09.2010, lud die IG 100 ccm zu einem Trainingstag mit anschließenden lockeren Rennen auf die Kartbahn in Harsewinkel.

Auch wir haben wieder einmal unseren guten IcA 100 draufgeschnallt und sind mitgefahren. Es war  wieder eine super Veranstaltung. Alles ging locker und fair über die Bühne. Es war ein schönes Feld von 13 IcA 100 Fahrern. Manch ein großer Veranstalter wäre froh, wenn er solch ein Feld in einer Klasse zusammenbekommen würde.

Es gab genügend Zeit zum Fahren, da viele kleine Trainingsläufe absolviert werden konnten. Zum Schluss wurden dann noch drei Rennen ausgefahren.

Da wir viel Zeit zum probieren hatten, haben wir mal ein kleines Experiment gemacht.

Es hält sich ja hartnäckig die Behauptung, dass ein luftgekühlter IcA nicht so gut geht, wie ein Wassergekühlter. Dem wollten wir mal auf den Grund gehen.

Stimmt das, oder nicht?

Also sind wir erst einmal mit unserem  wassergekühlten Ital System gefahren. Es ist einer der Motoren, mit dem wir vor zwei Jahren den DMV Bundesmeistertitel gewonnen haben und beim ADAC Masters Vizemeister wurden. Mit diesem Motor haben wir dann erst einmal eine Zeit vorgelegt.

Danach haben wir einen luftgekühlten Ital System draufgebaut, der von Oliver Tschirsky (Kart-Center Tschirsky, Bielefeld) vorbereitet wurde. Das Ergebnis war verblüffend, denn mit diesem Motor fuhren wir die gleichen Zeiten, wie mit dem wassergekühlten Ital. Die beste Runde war sogar eine knappe zehntel Sekunde schneller.

Fazit: Wenn der Motor gut vorbereitet und eingestellt ist, ist ein luftgekühlter IcA nicht langsamer als ein wassergekühlter Motor.

Für die Rennen haben wir dann wieder umgebaut und unseren wassergekühlten Ital System zum Einsatz gebracht. Die Startaufstellung für das erste Rennen wurde ausgelost. Dabei hatte Ronny etwas Glück und zog die Nummer vier. Das bedeutete die zweite Startreihe. Bereits nach der zweiten Kurve konnte Ronny in Führung gehen und verschaffte sich schnell einen Vorsprung vor dem Rest des Feldes, den er bis zum Schluss immer weiter ausbauen konnte. So gewann er das erste Rennen mit großem Vorsprung.

Kurz vor dem zweiten Rennen fing es dann leicht an zu regnen. Es war allerdings noch nicht feucht genug, um Regenreifen aufzuziehen. So startete dann auch das gesamte Feld auf Slicks. Durch seinen Sieg im ersten Lauf startete Ronny von der Pole Position. Diese konnte er auch nach dem Start verteidigen. Da die Strecke durch den etwas stärker werdenden Regen für die slickbereiften Karts immer rutschiger wurde, war viel Gefühl im Gasfuß gefragt, um die Karts auf der Strecke zu halten. Am besten gelang dies Ronny, der sich mit einem riesigen Vorsprung auch den Sieg im zweiten Lauf sicherte.

An dieser Stelle möchte ich ein Zitat von Sven, dem Organisator der IG 100 ccm einfügen:

„Wir haben eine gute Show geliefert, keinen technischen Ausfall, alle
100ccm Motoren liefen perfekt. Ronny Krahn hat uns mal wieder gezeigt,
das wir zwar schnelle Hobbyfahrer sind, aber der Unterschied zu einem
Rennfahrer doch etwas größer ist. Trotzalledem: Es war geil......

....Der Betreiber fand es auch richtig, richtig geil. Mal ne volle 100ccm Klasse,
die nicht ausfallen und top Rennen zeigten. Das nächste mal 2011 ist gesichert.

Besonderer Dank geht an den mit Tipps um sich werfenden Oliver Tschirsky.
("wenn du mir was vom Chassis einstellen sagst, dann frag ich gar nicht mehr nach,
sondern bau einfach um....")Daumenhoch

Zitat Ende

Leider konnten wir das dritte Rennen nicht mehr mitfahren, da Ronny zurzeit bei der Bundeswehr ist und wieder rechtzeitig in die Kaserne musste.

Recht herzlichen Dank noch einmal an Sven und an alle Teilnehmer für diese angenehme Veranstaltung.

Gruß Volker

P.S. Kommentare sind erwünscht. Auch von Nichtteilnehmern.

Kartsport Event in Dahlem

Kartbahn Dahlemer Binz, 05. - 06. Juni 2010. Der KKCD und die IG 100 ccm haben zu einem Kartsport Event gerufen. 50 Jahre Kartsport in Deutschland, dieses Datum sollte würdig begangen werden. Und tatsächlich, über 60 enthusiastische Kartfahrer folgten dem Ruf und rockten die Hütte, besser die Kartbahn.

Damit haben zwei „Randgruppen" des Kartsports ein beeindruckendes Starterfeld zusammenbekommen. Die historischen Karts, mit über 45 Startern und die noch in den Kinderschuhen steckende IG 100 ccm mit 15 Startern. Damit dürfte klar sein, die guten alten, bereits totgesagten 100 er Kartmotoren sind weder tot, noch auf dem Abstellgleis.

Es war eine gelungene Veranstaltung, sportlich fair in einer kameradschaftlichen Atmosphäre. Auch das Wetter in Dahlem spielte mit.

Nach vier freien Trainings am Samstag, wobei das letzte für die Startaufstellung herangezogen wurde, folgte noch ein Wertungslauf. Am Sonntag, nach einem Warm up, fanden dann noch zwei Wertungsläufe statt. Die Klasse der historischen Karts wurde in zwei Gruppen aufgeteilt.

Unser langjähriger Betreuer Oliver Tschirsky startete ebenfalls mit seinem Mach 1 Kart und einem  Yamaha Drehschiebermotor in der Klasse der historischen Karts. Im letzten Training sicherte er sich mit der zweitbesten Zeit den zweiten Startplatz. Nach einem spannenden Rennen reichte es trotz der schnellsten Rennrunde nicht ganz zum Sieg. Am Ende kam aber ein sehr guter zweiter Platz heraus. Leider konnte Oliver an den beiden Wertungsläufen am Sonntag aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr teilnehmen.

Unser „Stammfahrer" Ronny Krahn startete mit seinem Tony Chassis und einem Ital System 100 ccm Motor in der Klasse der IG 100. Er dominierte bereits in allen freien Trainings und sicherte sich somit auch die Pole Position für die Startaufstellung des ersten Wertungslaufes. Nach einem etwas verhaltenen Start musste Ronny kurz um seine Führungsposition kämpfen, konnte sich dann aber doch recht schnell vom Rest des Feldes absetzen und gewann das Rennen mit deutlichem Vorsprung. Am Sonntag folgte nach einem Warm up der zweite Wertungslauf. Hier ließ Ronny nichts anbrennen und setzte sofort nach dem Start einige Meter zwischen sich und seinen Verfolgern. Im Laufe des Rennens baute er seinen Vorsprung unbeirrt immer weiter aus und gewann auch diesen Wertungslauf souverän.

Den dritten Wertungslauf, der am Sonntagnachmittag stattfand, konnten wir leider nicht mehr mitfahren. Ronny leistet zurzeit seinen Grundwehrdienst bei der Bundeswehr und musste pünktlich wieder in der Kaserne in Lüneburg sein.

Trotzdem gewann Ronny nicht nur die Rennwertung, sondern auch die Gleichmäßigkeitswertung.  Seine Rundenzeiten waren also konstant schnell.

Es war also ein erfolgreiches und angenehmes Wochenende.

Ich möchte mich an dieser Stelle auch noch einmal bei den Veranstaltern für dieses rundum gelungene Wochenende bedanken.

Ronny Krahn (vo. li., start Nr. 5) beim Rennstart auf Pole Position.

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Ronny mal ohne Helm.

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Oliver Tschirsky in seinem mit viel Liebe aufgebauten historischem Kart

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Oliver beim Start des Rennens der historischen auf Platz 2 (Start Nr. 18)

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Hier finden Sie jede Menge weiterer Fotos von dieser Veranstaltung. Gehen Sie auf das Album "50 Jahre Kartsport..."

Fotos Dahlem

DMV Goldpokal Wackersdorf

Am vergangenen Wochenende fand im bayrischen Wackersdorf, der diesjährige Goldpokal statt. Es war gleichzeitig der Saisonhöhepunkt und Saisonabschluß des erstmals ausgetragenen DMV Championship.

Bei herrlichem Spätsommerwetter fanden insgesamt ca. 180 Starter den Weg auf die meiner Meinung nach schönste Kartbahn Deutschlands. Prominentester Starter war wieder einmal der siebenfache Formel 1 Weltmeister Michael Schumacher, der in der Getriebeklasse KZ2 startete.

In unserer Klasse, der KF2, waren knapp 40 Fahrer am Start. Aus diesem Grund wurde das Feld in zwei Gruppen geteilt.

Im Zeittraining war das Feld wieder einmal sehr dicht zusammen. Nur wenige zehntel Sekunden trennten die Fahrer. Ronny belegte Platz 10 mit 4 zehntel Rückstand auf den schnellsten. Das war noch eine recht gute Ausgangsposition für das Prefinale. Denn dort galt es, sich unter den ersten 17 für das eigentliche Finale zu qualifizieren an dem dann also 34 Starter teilnehmen durften. Das hat dann mit Platz 9 auch geklappt.

Im Finale erwischte Ronny den Start gut. Nach der zweiten Kurve, einer Spitzkehre gab es jedoch einen Massenchrash. Ronny konnte zwar ausweichen, verlor aber viel Zeit und Plätze. Im Laufe des Rennens konnte er wieder einige Positionen gutmachen und beendete das Rennen auf Platz 14. Angesichts des Pechs und der Leistungsdichte des Feldes noch eine recht annehmbare Position.

DMV Kart Championship in Wittgenborn

Der Vogelsbergring in Wittgenborn war am 16. August Schauplatz des fünften Rennwochenendes der DMV Kart Championship 2009. Bei hochsommerlichen Temperaturen kamen Fahrer und Material an ihre Grenzen.

Für uns lief es ebenfalls recht ordentlich. Schon am Samstag im freien Training konnten wir uns, nachdem wir unsere Motoren eingefahren hatten, schnell an die Spitzenzeiten herantasten. Dabei waren die Zeitabstände zwischen den einzelnen Fahrern wieder einmal äußerst gering.

 Auch am Sonntag im freien Training lief es rund. Bei wiedereum sehr geringen Zeitabständen kamen wir auf Platz 8. Im Zeittraining konnte Ronny diesen Platz noch einmal verbessern und landete auf Platz sechs.

Im ersten Rennen tat sich dann nicht sehr viel. Ronny erwischte den Start gut, konnte aber keinen Platz gut machen, verlor aber auch keinen. So kam er wieder auf Platz sechs ins Ziel. Das war ein guter Ausgangspunkt für das zweite Rennen. Auch hier erwischte Ronny den Start gut. Danach kam es im ersten Drittel des Rennens zu harten aber sehr fairen Zweikämpfen mit zwei vor ihm fahrenden Konkurrenten, die Ronny dann auch überholen konnte und somit bereits auf Platz vier fuhr. Im letzten Renndrittel verlor er dann aber, wie er später sagte, die Konzentration und den Rhytmus. Er mußte nicht nur die beiden bereits überholten Fahrer wieder passieren lassen, sondern auch noch einen Dritten und beendete somit das Rennen auf Platz 7.

Oft habe ich in diesem Jahr die unfaire und überharte Fahrweise einiger Fahrer kritisiert. Heute möchte ich mich aber auch einmal lobend aussprechen. Diesmal wurden die Zweikämpfe hart, aber fair ausgetragen. Es waren zwei wirklich sehr faire und damit spannende Rennen.

Wetterchaos beim ADAC Masters in Hahn

Nach für uns fünf wöchiger Rennpause fand am vergangenen Wochenende der vierte Lauf zur diesjährigen Kart Masters auf dem Hunsrückring in Hahn statt. In unserer Klasse, der KF2, waren 36 Fahrer am Start. Ja, die Reihen scheinen sich zu lichten. Am Anfang der Saison waren es noch über 50!

Uns machte das ganze Wochenende ein regelrechtes Wetterchaos  ziemlich zu schaffen. Sonne und Regen wechselten sich ständig ab. Selten habe ich so viel geschraubt. Trotzdem blieb die richtige Chassisabstimmung eher ein Lotteriespiel. Wie man das Chassis auch abstimmte, als wir im Vorstart oder direkt in der Startaufstellung standen, änderte sich das Wetter jedesmal.

Nach dem Zeittraining am Samstag fanden wir uns im vorderen Mittelfeld wieder. Gegen 17 Uhr wurde dann noch der erste Head gestartet. Wieder wußten wir nicht, was das Wetter macht. Als wir in der Startaufstellung standen, war es noch zu feucht für Slicks. Alle standen mit Regenreifen in der Startaufstellung und prompt kam die Sonne heraus. Zwei Piloten entfernten darauf hin eilig ihre Karts aus der Startaufstellung, um in der Box schnell Slicks zu montieren und dann aus der Boxengasse zu starten. Beide arbeiteten wohl etwas zu hektisch, denn bei einem hatte man vor lauter Eile vergessen, die Räder richtig festzuschrauben. Der kam dann auch nicht sehr weit. Der andere hatte vergessen, die hintere Spurbreite zu korrigieren und wurde im nachhinein disqualifiziert weil er zu breit war. Hat also alles nichts gebracht.

Der Rest des Feldes startete also auf Regenreifen, die auf der schnell abtrocknenden Strecke nun eigentlich die falsche Wahl waren. Als das Rennen zu Ende war, waren unsere neuen Regenreifen nur noch Schrott. Bei den Hinterreifen schaute schon die Leinwand durch. Es reichte für Platz 14.

Auch am Sonntag wurde das Wetter nicht besser. es war eine Fortsetzung von Samstag. Schon im morgendlichem Warm up war es schon wieder nass. Hier fuhren wir die zweitbeste Zeit, was auf einen guten zweiten Heat hoffen ließ. Als es soweit war hat es natürlich kurz vorher wieder angefangen zu tröpfeln und wir mußten wieder auf Regenreifen umbauen. Diesmal ließ der Regen jedoch nicht nach. Im Gegenteil. Während des Rennens schüttete es dermaßen, dass ein vernünftiges Fahren kaum noch möglich war. Unser Fahrer Ronny sagte, er hat so gut wie nichts mehr gesehen. Er beendete diesen Heat auf Platz 6.

Das bedeutete die Qualifikation für die Finalläufe, von denen der erste recht unspektakulär verlief, denn es war von Anfang bis Ende trocken. Das zweite Finalrennen war dann wieder, wie sollte es anders sein, naß. Ronny hielt sich aus allen Scharmützeln heraus und konnte den Tag auf einem respektablen 8. Platz beenden.

Licht und Schatten beim Kartrennen in Oschersleben

Licht und Schatten. So könnte man aus unserer Sicht den dritten Lauf zur diesjährigen DMV Kart Championship beschreiben, der am vergangenen Wochenende in der Motorsportarena Oschersleben stattfand.

Bereits am Samstag beim freien Training lief es bei uns gut. Wir konnten unser Programm wie geplant durchfahren und hatten keinerlei Abstimmungsprobleme.

Am Rennsontag ging es dann wieder heiß her. Nicht nur von den Temperaturen. Im Zeittraining war es wieder einmal denkbar knapp. von den 22 gestarteten Fahrern in unserer Klasse, der KF2, fuhren 21 innerhalb von einer Sekunde! Selbst der 22. hatte gerade einmal 1,039 Sekunden Rückstand auf die Zeit des Trainigsschnellsten. Unser Rückstand auf die Pole betrug nur zwei zehntel Sekunden. Das reichte für Startplatz 7.

Im Prefinale erwischte unser Fahrer Ronny Krahn den Start gut. Nach einem hart umkämpften Rennen und mit der drittbesten Rundenzeit beendete Ronny das Rennen auf Platz 5.

Das war eine gute Ausgangsposition für den abschließenden Finallauf. Doch dort wurde wieder einmal geschoben und gedrängelt was das Zeug hielt. Trotzdem gelang Ronny wieder ein sehr guter Start. Leider wurde er wieder einmal in der ersten Kurve abgeschossen. Eine dabei gebrochene Spurstange machte eine Weiterfahrt unmöglich.

Eine Spurstange gebrochen, die andere krumm. Das zeigt, das der Rempler sehr heftig gewesen sein muß. Immer mehr Fahrer beschwerden sich über die überharte Fahrweise mancher Piloten. Wir waren auch wieder einmal nicht die Einzigen, die "Opfer" solcher Attacken wurden. Wann wird seitens der Verantwortlichen endlich mal reagiert.

Ein besonderes Highlight hatte aber die ganze Veranstaltung auch noch. In der Klasse KZ2 (Schalter) startete der siebenfache Formel-1 Weltmeister Michael Schumacher als Gaststarter. Dieser fuhr neben der Pole Position auch einen Doppelsieg ein. Wenn man erlebt hat, mit welcher Leidenschaft und Proffessionaltät Michael bei der Sache ist, ist das schon sehr beeindruckend.

Das Michael Schumacher bei dieser Veranstaltung selbst mitgefahren ist, ist das Beste, was dem deutschen Kartsport passieren kann. Ich hoffe, wie viele andere, dass es nicht sein letzter Auftritt bei einem DMV Kartrennen war.

Volker Krahn

Eklat beim Kartrennen in Ampfing

Am vergangenen Wochenende fand im bayrischen Ampfing ein Kartrennen zum ADAC Kart Masters statt. Wieder waren alle Klassen sehr stark besetzt. Wir konnten leider aus familiären Gründen nicht teilnehmen. Trotzdem waren in unserer Klasse, der KF2 wieder über 50 Teilnehmer am Start.

 Ebenso wie beim letzten Lauf zur DMV Championship (siehe weiter unten), gab es leider auch bei diesen Rennen wieder unschöne Zwischenfälle. Es wurde wieder sehr hart und unfair gefahren. Immer wieder gab es Rempeleien und es wurde einigen Teilnehmern völlig unnötig und absichtlich ins Kart gefahren. Obwohl diese Attacken völlig offensichtlich sind, bleiben die meisten leider ungestraft. Will die Rennleitung das nicht sehen, oder sieht sie es nicht, weil sie bei dem großen Starterfeld den Überblick verliert?

Als Konsequenz und aus Protest gegen diese unfairen und nicht geahndeten Attacken, verzichtete sogar Moritz Oestreich, Sohn des ehemaligen Truck Piloten Markus Oestreich, auf einen Start im zweiten Finallauf und somit auf wertvolle Punkte. Ich finde, der Junge hat richtig Rückgrat bewiesen. Hoffentlich kommt das bei den Verantwortlichen an, damit etwas passiert.

Es wird ebenfalls vermutet, dass sich einige Piloten durch Manipulation an den Reifen und der Motorelektronik Vorteile zu verschaffen.

Liebe Verwantwortliche des DMV und des ADAC, hier muß schnellstmöglich, eigentlich sofort beim nächsten Rennen gegengesteuert werden. Das nächste DMV Rennen ist bereits am kommenden Wochenende in Oschersleben.