Archive for the ‘Rennberichte’ Category

GTC Saisonfinale in Wittgenborn

Nach einer durchaus sehr lehrreichen, aber auch vom Pech verfolgten Saison reiste man mit dem Ziel nach Wittgenborn, nun endlich auch mal den Speed in ein vernünftiges Rennergebnis umzusetzen.
Freitags testeten wir viele Dinge am Motor um weitere Erfahrungswerte zu sammeln.
Leider mussten wir jedoch wieder feststellen, das dieser immer noch eine Schwachstelle ist.
Mit den übrigen Setuparbeiten waren wir sehr zufrieden, allerdings wußte bis dato noch niemand was das Wetter mit uns im Verlaufe des restlichen Wochenendes vor hat.

Am Samstag erwartete uns zunächst eine sehr feuchte und rutschige Rennstrecke.
Wir beschlossen erst ein mal mit Regenreifen und einem nicht ganz auf Regen abgestimmten Setup zu beginnen, da wir im weiteren Rennverlauf eine überwiegend trockene Piste erwarteten.
Von Startposition 8 konnte sich Stefan Zehnder relativ schnell auf Position 5 vorkämpfen und vom Feld absetzen.
Die Strecke begann nach ein paar weiteren kleinen Schauern abzutrocknen und wir wechselten als 2. Team unter Grün auf Slicks.
Da in den nächsten Rennstunden eine Gelbphase ausblieb und wir nach dem Wechsel schon 2 Sekunden schneller waren, war die Entscheidung absolut richtig.
Leider verloren wir beim Reifenwechsel mit etwas Pech 2 Runden und später nochmals 6 Runden aufgrund eines gebrochenen Bolzens am Heckauffahrschutz.
Wir fielen somit zwischenzeitlich sogar bis auf Platz 17 zurück.
Fortan lief das Rennen allerdings wieder problemlos und wir konnten immer die Zeiten der Spitze mitgehen.
So kamen wir nach 12 Stunden auf einem 9. Gesamtrang und dem 2. Platz in der Trophy ins Ziel.
Zudem belegten wir in der 3h Wertung noch den 5. Gesamtplatz und konnten in der Trophy sogar siegen.

Mit diesem Ergebnis konnte man trotz kleinerer Schwierigkeiten ein durchaus positives Saisonende finden, vor allem wenn man beachtet das man ohne die Standzeit vermutlich auf dem Podium gelandet wäre.

Vielen Dank an das Gesamte GTC Veranstaltungsteam rund um Frank Jelinski für diese sechs unvergesslichen Wochenenden und allen Mitstreitern für die harte aber faire Rennaction, bei denen man neben der Strecke immer eine große GTC-Familie bildet!

Ein ganz besonderer Dank gilt noch der Mannschaft der Kartbahn Bad Rappenau, die uns zu jeder Zeit mit einem Tipp oder einer helfenden Hand zur Seite stand. Jungs, ihr seid super und endlich habt ihr mit dem 4.Platz auch euer verdientes Ergebnis bekommen!

Mit den unglaublich vielen Erfahrungswerten stecken wir jetzt schon mitten in den Vorbereitungen für die kommende Saison um das gelernte in Ergebnisse umzusetzen.

Wir können es jetzt schon kaum erwarten das es im Frühjahr wieder heißt,

GTC - Willkommen bei Freunden

Team “Kartbuchverlag.com” beim GTC Saiosonauftakt in Hahn

Unser GTC Team "Kartbuchverlag.com" steht. Alle Vorbereitungen über den Winter liefen wie geplant. Wir werden mit den Fahrern Niklas Franz, Ronny Krahn, Stefan Zehnder und Maximilian Barth antreten. Diese vier werden unsere Stammfahrer sein. Zum 24 Stunden Rennen in Wackersdorf werden wir uns noch mit wahrscheinlich zwei weiteren Fahrern verstärken.

Am ersten Maiwochenende war es dann endlich so weit. Der lange Winter war vorbei und das Team "Kartbuchverlag.com" konnte sein offizielles Debüt beim GTC Saisonauftakt in Hahn geben. Dabei gab es allerdings Höhen und Tiefen.
Mit Platz 9 im Qualyfing konnten wir bereits für eine kleine Überraschung sorgen und somit guten Mutes in das 12 Stunden Rennen starten.
Nach dem Start konnte Maximilian Barth das Tempo der Spitze mitgehen und mit der 3. schnellsten Rennrunde (1:07.031) bereits den Speed unseres Tony Karts aufzeigen. Leider gab es im späteren Rennverlauf diverse Probleme bei denen wir Lehrgeld bezahlen mussten. Wir blieben ohne Sprit liegen, hatten Untergewicht und mussten mehrmals zur Instandsetzung unseres Gewichtskastens die Box ansteuern.
Dadurch beendeten wir das Rennen leider nur auf dem 25. Platz, was dann doch deutlich unter unseren Erwartungen lag. Trotzdem haben wir viel positives aus dem Wochenende mitgenommen und sicherlich auch gezeigt, dass man uns auf der Rechnung haben sollte.
Die Vorbereitungen für Templin laufen schon auf Hochtouren um die gewonnenen Erfahrungen schnellstmöglich in Erfolge umzuwandeln.
Eine kleine Personaländerung gibt es allerdings leider auch.
Volker Franz ist aus persönlichen Gründen als Teamchef zurückgetreten. Seinen Posten übernimmt ab sofort unser Fahrer Niklas Franz.

 

Rennbericht GTC Hahn 2013

Rennbericht GTC Hahn 2013 #16 WLEN by Autoglas HN von Volker Franz

04.05. - 05.05.2013

"Für uns war es eine Premiere. Beim 24 Std. Rennen in Leipzig noch als Idee geboren und bei den Testtagen der GTC in Hahn dann fest gezurrt. In dieser Konstellation gab es dieses Team noch nicht. Andreas Schindler als Teamowner im letzten Jahr schon sehr erfolgreich, wird auch in diesem Jahr das Team mit dem allerbesten Material an den Start bringen. Zudem greift er selbst ins Lenkrad und das mit wirklich allerfeinstem Speed. Und, um es rund zu machen schraubt er auch noch. Volker Krahn, einen Maschinenbau-Ingenieur und absoluten Kart - Spezialisten als Schrauber zu haben bedarf keines weiteren Kommentars. Neben Andreas haben wir noch Ronny Krahn und Niklas Franz als Fahrer gewinnen können. Und um Andreas ein wenig zu entlasten übernimmt Volker Franz die Funktion des TC (Teamchef).

Am Freitag um 10 Uhr trafen wir alle in Hahn ein, um ein wenig zu testen. So jedenfalls hatten wir uns das vorgestellt. Aber nichts wars. Wir hatten drei Motoren dabei, aber bis 16:00 Uhr !!!!! lief keiner ohne Aussetzer, so daß wir (ich) ein wenig verzweifelt waren. Dann haben Andreas und Volker es aber geschafft einen Motor ans Laufen zu bekommen und wir konnten noch 90 min.ein wenig am Setup arbeiten.

Aus ein paar lustigen Telefonaten ergab es sich dann, dass Christopher Brück (Profi-Rennfahrer bei TIMBULI und guter Freund) Lust hatte, mal bei uns ins Lenkrad zu greifen. Und so fuhr er im freien Training ein paar Runden und kam auf P8 rein. Nicht schlecht, wenn man gefühlte 100 Jahre nicht mehr Outdoor-Kart und erst recht nicht in Hahn gefahren war.

Im Quali kamen wir dann auf P12, was völlig okay war. Da waren wirklich P7 bis P13 in einer Zehntel. Es geht schon ziemlich eng zu in der GTC.

Den Start fuhr Niklas, dann Christopher, Andy und Ronny, der auf P5 mit zug nach vorne an Niklas übergab. Nach einer halben Runde blieb Niklas dann stehen ... Motor aus. In der (gefühlten) Hitze von 25 Grad versuchte er 2 min lang die Karre anzureissen, bis er sah, dass der Benzinschlauch am Vergaser abgerissen war. Also Helm ab, pusten, Helm auf, noch mal 2 min anreissen, dann lief die Kiste. Vier Runden im Eimer P27 ... macht echt Spaß.

Wir sind dann bis Samstagabend noch, auch durch von uns selbst verschuldeten Strafen Achterbahn gefahren und konnten die #16 dann als 17ter ins Parc-Ferme schieben. Das hatten wir uns eigentlich anders vorgestellt.

Aber wir wären nicht WLEN, wenn wir nicht am Sonntag genau so angasen würden, als ginge es um den Sieg. Ich möchte mich jetzt kurz fassen. Bereinigt auf den Sonntag, wären wir da 2ter geworden. Wir haben keinen einzigen Fehler mehr gemacht und die absolut schnellste Runde am Sonntag viermal gefahren. (Danke Ronny Krahn) Es blieb Gesamtplatz 11.

Wir nehmen mit, dass wir noch viel lernen müssen (wer muss das nicht), aber wir sind glaube ich bei der Musik ... und das lässt uns hoffen, dass es in Cheb vielleicht ein bisschen besser läuft ... :D "

Vielen Dank Volker Franz für diesen Rennbericht GTC Hahn 2013

P.S. Ich wollte ja noch verraten was WLEN (nicht zu verwechseln mit WLAN) heißt. Es ist eine Abkürzung und heißt "Wir lernen es nie". Wie schrieb Volker Franz? "Wir nehmen mit, dass wir noch viel lernen müssen... In diesem Sinne, Tschüß bis demnächst.


Kartrennen Harsewinkel

Nachdem wir in den vergangenen Monaten an einigen Rennen der Viertakt-Langstreckenserie GTC teilgenommen hatten, wollten wir nun endlich wieder einmal in einem Sprintrennen der Zweitakter starten. Das hat in dieser Saison ja nicht so geklappt, wie wir es uns vorgestellt hatten.

Also meldeten wir uns mit unserem Tony/Vortex KF2 für den gestrigen Renntag zu einem Kartrennen in Harsewinkel in einer kleineren Kartserie an. So klein war die Rennserie dann aber auch nicht. Es waren insgesamt immerhin mehr Starter als beim letzten NAKC Lauf in Harsewinkel.

Da wir allerdings der einzige KF2 waren, steckte man uns in das Feld der Schalter und Hirth, die mal locker 20 PS mehr haben als unser KF2. Es waren in dieser Klasse sieben Starter. Also mussten wir uns gegen sechs dieser für uns übermotorisierten Bande wehren.

Das kann ja heiter werden, dachten wir uns. Deshalb haben wir im freien Training mal einen anderen, für uns völlig neuen Vergaser ausprobiert in der Hoffnung, dass dieser uns etwas Vorteile bringt. Das funktionierte leider nicht so gut und wir kamen nicht viel zum Fahren. Warum das so war, müssen wir jetzt noch einmal genau analysieren. Also bauten wir für das Zeittraining wieder einen Vergaser drauf von dem wir wissen, der „geht“. Das Resultat war dann tatsächlich die Pole Position mit fast 7 zehntel (!) Vorsprung auf den Zweitplazierten. Das haben wir so nicht erwartet.

Der Speed war also da. Aber wie sollten wir uns beim fliegenden Start gegen diese sechs PS-Monster erwehren? Wir befürchteten, dass die uns ganz einfach ausbeschleunigen werden. Zwar hatten wir einen Plan, aber ob der aufgehen würde wussten wir nicht. Wir wussten nur eins, wenn einmal jemand vor uns sein würde, wird es schwer den wieder zu überholen. Wie gesagt, die hatten wesentlich mehr PS als wir. Ronny musste also seine ganze Erfahrung in die Waagschale werfen um am Start vorn zu bleiben. Das gelang auch und er konnte sich schnell vom Feld absetzen. Von nun an sah es so aus, als würde er das Rennen locker kontrollieren. Zur Rennmitte kam jedoch der bis dahin Zweitplazierte, ein Schalter, bedenklich nahe und dann sogar in Angriffsposition. Ronny konnte aber die Angriffe abwehren und zum Rennende wieder einige Kartlängen zwischen sich und seinen Verfolger legen. Somit reichte es für den Sieg.

Wir wussten währen des Rennens nicht, warum Ronny plötzlich langsamer wurde und tippten auf nachlassende Reifen. Er gab später zu Protokoll, dass er zweimal auf einen schmutzigen Teil der Strecke kam und die Reifen dadurch stark an Grip verloren. Es hat ungewöhnlich lange gedauert, bis diese sich wieder erholten.

Da wir das erste Rennen als Sieger beendet hatten, starteten wir im zweiten Rennen wiederum von der Pole. Es war das gleiche Spielchen wie im ersten Durchgang. Auch diesen Start konnte Ronny für sich entscheiden und setzte sich wieder vom Rest des Feldes ab. Es sah wiederum nach einem lockeren Start-Ziel-Sieg aus, bis zur Rennmitte der Motor seinen Dienst quittierte. Das war das Aus. Nach der ersten flüchtigen Kontrolle war klar, es war kein Fehler in der Vergasereinstellung o.ä., sondern einfach ein „alterungsbedingter“ Schaden. Es war unser ältester Motor und der hatte schon einige Stunden Laufzeit auf dem Buckel. Leider ging er ca. 10 Runden zu früh „hoch“.

Trotzdem hat es mal wieder viel Spaß gemacht und dadurch, dass Ronny im ersten Rennen gewonnen hatte und auch im zweiten noch Punkte bekam, wurde er noch zweiter in der Tageswertung.

Kart Winterpokal in Oschersleben

Ein Training unter Rennbedingungen, so könnte man den diesjährigen Kart Winterpokal in Oschersleben bezeichnen.

Denn auch  in diesem Jahr nutzten wieder viele Fahrer diese Veranstaltung um sich dort auf das nur einen Monat später an gleicher Stelle stattfindende Auftaktrennen zum ADAC Kart Masters vorzubereiten und unter Rennbedingungen zu trainieren.

Nachdem Ronny ein ganzes Jahr kein Rennkart gefahren ist und das Jahr davor auch nicht so wahnsinnig viel Einsätze hatte, sind auch wir mal wieder zum Kart Winterpokal in Oschersleben gefahren, um so zu sagen wieder in Tritt zu kommen.
Das Fahrerfeld wahr sehr stark, da wie gesagt Mitte April in Oschersleben das erste Saisonrennen zum ADAC Kart Masters stattfindet und die Topfahrer den Winterpokal zum trainieren nutzen.
In unserer Klasse, der KF2, waren 21 Fahrer am Start. Samstag zum freien Training lief alles sehr gut. Leider mussten wir feststellen, dass Ronny während seiner Bundeswehrzeit doch etwas zuviel zugenommen hatte. So waren wir, also Ronny, doch schon mit reichlich Übergewicht unterwegs. Trotzdem waren die Zeiten gut fürs vordere Mittelfeld.

Zum Zeittraining wollten wir noch etwas rausholen und änderten noch einmal die Übersetzung. Das stellte sich leider für die dann herrschenden Bedingungen als Fehler heraus. Heraus kam ein 12. Startplatz. Eigentlich für das Übergewicht und dafür, dass er so lange nicht gefahren ist, nicht so schlecht. Es war aber mehr drin. Wir haben 3 bis 4 zehntel liegen gelassen. Das hätte für ca. Startplatz 5 gereicht. Aber hätte und wäre zählt bekanntlich nicht.

Für das Rennen haben wir dann wieder eine andere Übersetzung gewählt und es sollte noch etwas nach vorne gehen. Der Start verlief dann nicht ganz optimal, wir verloren noch einmal 2-3 Plätze.
Dann ging es aber gut vorwärts. Ronny konnte einige Plätze gutmachen, bis er auf eine echte Kampfgruppe auflief die sich rundenlang aufs Härteste bekämpfte. Das war schon sehenswert, aber auch nicht ungefährlich. In einer sehr schnellen Passage versuchte er wieder einmal ein Überholmanöver. Dabei berührte er mit seinem Frontspoiler den Hiterreifen des Vordermanns und das Kart geriet außer Kontrolle und hob ab. Ronny wurde aus dem Kart geschleudert und flog in hohem Bogen über die Strecke, während das Kart voll in die Reifen einschlug.

Ronny blieb kurz auf der Strecke liegen, stand dann aber schnell auf und rettete sich neben die Strecke um von den folgenden nicht überfahren zu werden. Dort blieb er allerdings regungslos liegen.
Ich konnte von meiner Position nicht sehen, ob er sich noch bewegt oder nicht. Der Abflug sah wirklich sehr heftig aus.

Das Rennen wurde darauf mit der roten Flagge abgebrochen und der Rettungswagen fuhr mit Blaulicht an die Unfallstelle. Mir kam es vor wie Stunden, bis er eingeladen wurde. In Wirklichkeit waren es ca. 5 - 10 Minuten, was auch schon sehr lange ist. Ich habe das schlimmste befürchtet und bin schon mal ins Medical Center gegangen. Dort hatte man auch noch keine Information wie es ihm geht. Als dann der Krankenwagen kam und die Tür geöffnet wurde, gab Ronny Entwarnung. Ich glaube man konnte hören, wie mir mehr als nur ein Stein vom Herzen gefallen ist.
Ronny musste dann noch einige Zeit zur Beobachtung bleiben, aber außer viele heftige Prellungen, einer kleinen Wunde an der Wade und einer leichten Gehirnerschütterung war alles ok. Als ich Ronnys Helm sah wurde mir klar, das hätte ganz anders ausgehen können.

Am Kart war so ziemlich alles Krumm, was dran war. So sah es zumindest auf den ersten Blick aus.

Fazit des Wochenendes: Wir sind trotz langer Rennpause und gehörig Übergewicht immer noch in der Lage in einem Top Feld im vorderen Mittelfeld mitzufahren. Das ist uns aber zu wenig. Die Tendenz ging allerdings kontinuierlich nach vorne und Ronny hat wieder Benzin im Blut. Wir wissen wo wir ansetzen müssen um wieder ganz nach vorn zu kommen. Der Ehrgeiz und die Freude sind geweckt und es wird weitergehen und zwar nach vorne

24 h von Köln

Im Juni vergangenen Jahres nahmen wir das erste Mal an einem Leihkart-Langstreckenrennen teil. Es war das 99 Stundenrennen in Jüterbog, bei dem wir einen respektablen 4. Platz belegten.

Nun wollten wir es noch einmal versuchen. Die Herausforderung war riesig, denn wir haben uns ausgerechnet die 24 h von Köln ausgesucht. Dieses Rennen ist laut Streckensprecher Burkhard Bechtel, den viele von Motorsportübertragungen im Fernsehen kennen, das prestigeträchtigste Indoorkartrennen Europas.

Dementsprechend stark war die Fahrerbesetzung. So fuhren im späteren Siegerteam z.B. Bernd Schneider und Lokalmatador Christopher Brück, der dieses Rennen nun bereits zum 10. Mal gewinnen konnte. Es waren 12 Teams am Start, die Fahrer gehörten allesamt zu der Elite des Leihkart- bzw. Indoorkartsports.

Mit denen wollten wir uns also messen, obwohl Ronny schon ewig kein Indoorkart mehr gefahren ist. Geschweige denn ein Indoorrennen. Nun gleich die 24 h von Köln. Er ist auf dieser Bahn noch nicht einmal gefahren, also mussten wir dort erst einmal trainieren und es war gar nicht sicher, dass er die Zeiten die notwendig waren fahren konnte. Wir konnten dort nur zweimal trainieren. Die Zeiten waren aber gut und so konnte es also losgehen.

Wir fuhren im starken Team von WLEN Next Generation zusammen mit 7 weiteren Fahrern. Alle richtig schnell. Ronny konnte erfreulicherweise die schnellen Rundenzeiten mitgehen und so zu einem grandiosen 3. Platz beitragen.

Wenn mir jemand vorher gesagt hätte, dass wir bei unserem ersten Auftritt bei den 24 h von Köln gleich einen Podestplatz belegen würden, ich hätte es nicht geglaubt.

Hier ein paar Auszüge von der offiziellen Webseite www.24h-koeln.de

Mit einer souveränen Vorstellung gewinnt die Mannschaft rund um DTM-Rekordmeister Bernd Schneider das 15. 24h Race of Cologne. Damit feiern Schneider und Lokalmatador Christopher Brück bereits den zehnten Sieg bei der Traditionsveranstaltung in Köln. Die weiteren Podestplätze sichern sich Wirtz & Hintzen Lackierer und Wlen next Generation.

Große Freude auch im Team der Wlen next Generation. Mit einer tadellosen Leistung belegte die Mannschaft gleich bei ihrem Debüt in Köln einen Podestplatz. „Ein großartiges Ergebnis, ich und mein Team sind überglücklich. Vor allem in der letzten Stunde des Rennens haben wir noch lange zittern müssen“, so der Teamchef der Westerwälder. Bis wenige Runden vor Schluss lag der große Rivale Griesemann-Gruppe.de auf dem begehrten Podestrang, dann gelang jedoch noch das entscheidende Überholmanöver. „Natürlich tut es uns Leid für den Gegner, aber wir haben uns den Podestplatz mit einer guten Leistung redlich verdient.“

„Es ist einfach zum Verzweifeln, auf den vierten Platz beim Kartrennen hier in Köln haben wir wohl ein Abonnement“, lacht Teamchef Georg Griesemann. „Es sieht also alles danach aus, als müssten wir im nächsten Jahr erneut einen Anlauf auf das Siegertreppchen nehmen.“

Interessantes und Wissenswertes am Rande der 24 Stunden von Köln. Kuriositäten, Humorvolles oder einfach ein paar Besonderheiten zu Europas populärstem 24-Stunden-Kartrennen.

Wussten Sie eigentlich…

…dass es – aus purer Höflichkeit - einen „Frauen-Bonus“ gibt: Das Gewicht einer Fahrerin muss lediglich 70 kg betragen.

…dass bei der 2010er Auflage des 24h Race of Cologne mit insgesamt 14 Fahrerinnen ein neuer 24-Stunden-Rekord für die holde Weiblichkeit zu vermelden war. Kein Wunder, denn die DEKRA ging mit einer reinen Damenmannschaft an den Start.

…dass in diesem Jahr mit Kathrin Augustin, Charlotte Wilking, Coraly Irion und Selina Schlösser lediglich vier schnelle Vertreter des schwachen Geschlechts in den Wettkampf eingreifen.

…dass lediglich mit dem vom Kartcenter Cologne zur Verfügung gestellten Werkzeug an den Karts gearbeitet werden darf.

…dass für verschiedene Verstöße gemäß Reglement Stop-and-Go-Strafen verhängt werden.

…dass – wie in der Formel 1 – die rote Linie an der Boxenein- und Ausfahrt nicht mit allen vier Rädern überfahren werden darf.

…dass im Verlauf der 24 Rennstunden zwei Pflichtreifenwechsel vorgenommen werden müssen. Dies hat allerdings nichts mit Reifenverschleiß zu tun, sondern dient als zusätzliches Spannungselement im Rennen und soll vor allem die Boxenmannschaft fordern. Dabei müssen die Reifen von links nach rechts getauscht werden. Die einheitlich vorgeschriebenen Pneus würden die Renndistanz locker überstehen.

…dass der erste der beiden Pflichtreifenwechsel am Samstag in der Zeit von 18.00 bis 23.30 Uhr vorgenommen werden muss, während der zweite Stopp am Rennsonntag zwischen 9.00 und 15.00 Uhr zu absolvieren ist.

…dass ein solcher Radwechsel – eine schnelle Boxenmannschaft vorausgesetzt – ca. 1,5 – 2 min Minuten dauert. Dadurch verliert das Team in der Phase ca. vier Runden.

…dass insgesamt ca. 140 Fahrer an den Start gehen.

…dass Christopher Brück als der erfolgreichste Fahrer mit acht Gesamtsiegen in 13 Rennen die Erfolgsstatistik des 24h Race of Cologne anführt.

…dass das Team von DTM-Rekord-Meister Bernd Schneider mit acht Gesamtsiegen die erfolgreichste Mannschaft der vergangenen 13 Jahre ist.

…dass die Organisatoren zwei bis drei Service-Checks pro Kart vornehmen. Dabei ist der Zeitbedarf für alle Teams bis auf die Sekunde identisch und beträgt ca. 4 min Minuten.

…dass bei den 24 Stunden von Köln grundsätzlich immer neue Karts zum Einsatz kommen.

…dass beim 24h Stunden Race of Cologne 2012 zwei Vater-Kind-Paarungen am Start sind. In der Mannschaft H&R Team HBDL by ATB fährt Manfred Schlösser, während seine Tochter Selina im Team der Griesemann Gruppe fährt. AvD-Sportchef Volker Strycek startet im Ü40-Team, Sohn Robin greift für die Mannschaft Sorg Rennsport ins Lenkrad.

…dass mit Alex und Christopher Mies auch ein Brüderpaar in Köln am Start ist. Alex fährt im Team Sorg Rennsport, Christopher im All Stars Team Urbat.

…dass AvD-Sportchef Volker Strycek seinem Ruf als Marathon-Man einmal mehr als gerecht wird. Als einziger Teilnehmer beim 24h Race of Cologne startet er in zwei verschiedenen Teams. Strycek gehört sowohl zum Kader von Sorg Rennsport als auch zu dem des Ü40 Teams. Dem Reglement zufolge muss jeder Fahrer mindestens drei Stints absolvieren, demnach sitzt Volker Strycek mindestens sechs Mal an diesem Wochenende im Kart.

Quelle: www.24h-koeln.de

Unser Team WLEN Next Generation:

Dennis Hatalak
Felix Weber
Kathrin Augustin
Marcel Willert
Marcel Woters
Niklas Franz
Ronny Krahn
Sascha Molly

Viele Fragen sich wahrscheinlich " was heißt eigentlich WLEN?"

Es ist die Abkürzung bzw. die Anfangsbuchstaben von... Wir lernen es nie

 

Kart Winterpokal in Oschersleben

Als wir vor ca. zwei Wochen unsere Nennung für den diesjährigen Kart-Winterpokal in Oschersleben abgaben, ahnten wir noch nicht was für ein starkes Starterfeld sich dort einfinden sollte. Am vergangenen Wochenende war es dann soweit. 138 Teilnehmer fanden den Weg nach Oschersleben. Wir fahren schon seit vielen Jahren diesen Winterpokal mit aber ich kann mich nicht erinnern, schon einmal solch einen Ansturm beim Winterpokal in Oschersleben erlebt zu haben.

Praktisch die gesamte deutsche Kartelite war dort am Start. In der Klasse KF2 waren sogar Starter aus Russland angereist. Allein in der Klasse KF3 waren fast 50 Starter, weshalb diese Klasse in zwei Gruppen aufgeteilt wurde.

Bei den Schaltern wehte gar ein Hauch Formel 1 durch das Fahrerlager. Michael und Ralf Schumacher gingen in der Klasse KZ2 an den Start. Die beiden Rennen in dieser Klasse konnte Michael Schumacher dann auch für sich entscheiden.

In unserer Klasse, der KF2 gingen 18 Fahrer an den Start. Da wir schon lange kein Rennen mehr gefahren haben und unser Material bereits zwei Jahre und teilweise älter war, rechneten wir uns im Vorfeld auch keine Top-Platzierung aus. Fast alle anderen waren mit neuestem Material unterwegs und nutzten das Rennen als Vorbereitung auf die bald beginnenden Meisterschaften.

Da wir auch in diesem Jahr voraussichtlich nicht an den Meisterschaften teilnehmen werden, war das für uns mehr oder weniger ein „Spaßrenennen". Um unsere Kosten im Rahmen zu halten, absolvierten wir dann die 6 freien Trainings am Samstag auch als einzige ausschließlich mit alten Reifen. Eine professionelle Chassisabstimmung war damit natürlich fast unmöglich.

Erst zum Zeittraining am Sonntag zogen wir neue Dunlop Slicks auf. Ich stoppte Ronnys Zeiten mit und sah eine 39,1. Das sah ziemlich gut aus und lag im Bereich, den die Top Fahrer im freien Training mit neuen Reifen fuhren. Leider reichte diese Zeit dann doch „nur" zum 14. Startplatz. Auf eine Platzierung auf Platz 5-6 fehlten uns ca. 3 zehntel Sekunden. Da machte sich dann wohl doch unser etwas älteres Material (Motor, Chassis) bemerkbar. Auch hatten wir ja keine Erkenntnisse, wie sich das Chassis mit neuen Reifen verhalten würde.

Ganz vorne jedoch brannte der Russe Oleg Shirmanov ein regelrechtes Feuerwerk ab und sicherte sich mit 38.475 die Pole Position.

Im ersten Rennen erwischte Ronny einen guten Start und konnte gleich einige Plätze gut machen. Dann allerdings kam es gleich Ausgangs der ersten Kurve, die sehr schnell ist, direkt vor Ronny zu einem Crash, an dem mehrere Fahrer beteiligt waren. Ronny konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und fuhr mit hoher Geschwindigkeit mit dem rechten Vorderrad auf jemanden auf. Aufgrund des Massencrashs wurde das Rennen erst einmal abgebrochen. Alle mussten  bei Start und Ziel anhalten. Ronny kam aber  gleich in die Box und fuhr gar nicht erst wieder in die Startaufstellung. Der Grund war mir dann schnell klar. Die rechte Spurstange und die Lenksäule waren völlig verbogen. An einen Start zum ersten Rennen war nicht zu denken. Stattdessen waren Reparaturen angesagt.

Wir haben das Kart zum zweiten Rennen wieder hinbekommen. Aufgrund dessen, das wir zum ersten Rennen praktisch nicht gestartet sind, mussten wir zum zweiten Rennen von ganz hinten starten. Der Start zum zweiten Rennen war fast eine Kopie des ersten Starts. Ronny machte gleich wieder einige Plätze gut, aber auch jetzt gab es gleich wieder einen Crash und es wurde wieder abgebrochen. Diesmal erwischte es Ronny aber nicht.

Auch den Neustart bekam Ronny sehr gut hin und konnte gleich wieder profitieren. Das zweite Rennen konnte Ronny auf dem 7. Platz beenden.

Aufgrund des „Nullers" im ersten Lauf kam dann der 11. Gesamtrang heraus.

Fazit: Es war ein sehr schönes Rennwochenende. Am Samstag war es noch sehr kühl, aber am Sonntag war bei schönstem Sonnenschein sehr gutes Kartwetter. Wir konnten mit unserem etwas alten Material zwar nicht ganz das Tempo der Spitze mitgehen, aber es hat trotzdem Spaß gemacht und uns wieder neue Erkenntnisse gebracht.

In unserem Team fuhren diesmal auch zwei "Einsteiger" mit die wir mit Rat und Tat etwas unterstützt haben, denn sie namen das erste Mal an einem Rennen auf so hohem Niveau teil. Der Eine in der Bambini-Klasse, der Andere in der KF3. Beide haben sich gut geschlagen und ihr erstes "richtiges" Rennwochenende gut überstanden. Ich denke, wir werden sie noch öfter bei einem Kartrennen sehen.

Veranstaltung der IG 100 ccm in Harsewinkel

Hallo,

am vergangenen Sonntag, den 12.09.2010, lud die IG 100 ccm zu einem Trainingstag mit anschließenden lockeren Rennen auf die Kartbahn in Harsewinkel.

Auch wir haben wieder einmal unseren guten IcA 100 draufgeschnallt und sind mitgefahren. Es war  wieder eine super Veranstaltung. Alles ging locker und fair über die Bühne. Es war ein schönes Feld von 13 IcA 100 Fahrern. Manch ein großer Veranstalter wäre froh, wenn er solch ein Feld in einer Klasse zusammenbekommen würde.

Es gab genügend Zeit zum Fahren, da viele kleine Trainingsläufe absolviert werden konnten. Zum Schluss wurden dann noch drei Rennen ausgefahren.

Da wir viel Zeit zum probieren hatten, haben wir mal ein kleines Experiment gemacht.

Es hält sich ja hartnäckig die Behauptung, dass ein luftgekühlter IcA nicht so gut geht, wie ein Wassergekühlter. Dem wollten wir mal auf den Grund gehen.

Stimmt das, oder nicht?

Also sind wir erst einmal mit unserem  wassergekühlten Ital System gefahren. Es ist einer der Motoren, mit dem wir vor zwei Jahren den DMV Bundesmeistertitel gewonnen haben und beim ADAC Masters Vizemeister wurden. Mit diesem Motor haben wir dann erst einmal eine Zeit vorgelegt.

Danach haben wir einen luftgekühlten Ital System draufgebaut, der von Oliver Tschirsky (Kart-Center Tschirsky, Bielefeld) vorbereitet wurde. Das Ergebnis war verblüffend, denn mit diesem Motor fuhren wir die gleichen Zeiten, wie mit dem wassergekühlten Ital. Die beste Runde war sogar eine knappe zehntel Sekunde schneller.

Fazit: Wenn der Motor gut vorbereitet und eingestellt ist, ist ein luftgekühlter IcA nicht langsamer als ein wassergekühlter Motor.

Für die Rennen haben wir dann wieder umgebaut und unseren wassergekühlten Ital System zum Einsatz gebracht. Die Startaufstellung für das erste Rennen wurde ausgelost. Dabei hatte Ronny etwas Glück und zog die Nummer vier. Das bedeutete die zweite Startreihe. Bereits nach der zweiten Kurve konnte Ronny in Führung gehen und verschaffte sich schnell einen Vorsprung vor dem Rest des Feldes, den er bis zum Schluss immer weiter ausbauen konnte. So gewann er das erste Rennen mit großem Vorsprung.

Kurz vor dem zweiten Rennen fing es dann leicht an zu regnen. Es war allerdings noch nicht feucht genug, um Regenreifen aufzuziehen. So startete dann auch das gesamte Feld auf Slicks. Durch seinen Sieg im ersten Lauf startete Ronny von der Pole Position. Diese konnte er auch nach dem Start verteidigen. Da die Strecke durch den etwas stärker werdenden Regen für die slickbereiften Karts immer rutschiger wurde, war viel Gefühl im Gasfuß gefragt, um die Karts auf der Strecke zu halten. Am besten gelang dies Ronny, der sich mit einem riesigen Vorsprung auch den Sieg im zweiten Lauf sicherte.

An dieser Stelle möchte ich ein Zitat von Sven, dem Organisator der IG 100 ccm einfügen:

„Wir haben eine gute Show geliefert, keinen technischen Ausfall, alle
100ccm Motoren liefen perfekt. Ronny Krahn hat uns mal wieder gezeigt,
das wir zwar schnelle Hobbyfahrer sind, aber der Unterschied zu einem
Rennfahrer doch etwas größer ist. Trotzalledem: Es war geil......

....Der Betreiber fand es auch richtig, richtig geil. Mal ne volle 100ccm Klasse,
die nicht ausfallen und top Rennen zeigten. Das nächste mal 2011 ist gesichert.

Besonderer Dank geht an den mit Tipps um sich werfenden Oliver Tschirsky.
("wenn du mir was vom Chassis einstellen sagst, dann frag ich gar nicht mehr nach,
sondern bau einfach um....")Daumenhoch

Zitat Ende

Leider konnten wir das dritte Rennen nicht mehr mitfahren, da Ronny zurzeit bei der Bundeswehr ist und wieder rechtzeitig in die Kaserne musste.

Recht herzlichen Dank noch einmal an Sven und an alle Teilnehmer für diese angenehme Veranstaltung.

Gruß Volker

P.S. Kommentare sind erwünscht. Auch von Nichtteilnehmern.

Kartsport Event in Dahlem

Kartbahn Dahlemer Binz, 05. - 06. Juni 2010. Der KKCD und die IG 100 ccm haben zu einem Kartsport Event gerufen. 50 Jahre Kartsport in Deutschland, dieses Datum sollte würdig begangen werden. Und tatsächlich, über 60 enthusiastische Kartfahrer folgten dem Ruf und rockten die Hütte, besser die Kartbahn.

Damit haben zwei „Randgruppen" des Kartsports ein beeindruckendes Starterfeld zusammenbekommen. Die historischen Karts, mit über 45 Startern und die noch in den Kinderschuhen steckende IG 100 ccm mit 15 Startern. Damit dürfte klar sein, die guten alten, bereits totgesagten 100 er Kartmotoren sind weder tot, noch auf dem Abstellgleis.

Es war eine gelungene Veranstaltung, sportlich fair in einer kameradschaftlichen Atmosphäre. Auch das Wetter in Dahlem spielte mit.

Nach vier freien Trainings am Samstag, wobei das letzte für die Startaufstellung herangezogen wurde, folgte noch ein Wertungslauf. Am Sonntag, nach einem Warm up, fanden dann noch zwei Wertungsläufe statt. Die Klasse der historischen Karts wurde in zwei Gruppen aufgeteilt.

Unser langjähriger Betreuer Oliver Tschirsky startete ebenfalls mit seinem Mach 1 Kart und einem  Yamaha Drehschiebermotor in der Klasse der historischen Karts. Im letzten Training sicherte er sich mit der zweitbesten Zeit den zweiten Startplatz. Nach einem spannenden Rennen reichte es trotz der schnellsten Rennrunde nicht ganz zum Sieg. Am Ende kam aber ein sehr guter zweiter Platz heraus. Leider konnte Oliver an den beiden Wertungsläufen am Sonntag aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr teilnehmen.

Unser „Stammfahrer" Ronny Krahn startete mit seinem Tony Chassis und einem Ital System 100 ccm Motor in der Klasse der IG 100. Er dominierte bereits in allen freien Trainings und sicherte sich somit auch die Pole Position für die Startaufstellung des ersten Wertungslaufes. Nach einem etwas verhaltenen Start musste Ronny kurz um seine Führungsposition kämpfen, konnte sich dann aber doch recht schnell vom Rest des Feldes absetzen und gewann das Rennen mit deutlichem Vorsprung. Am Sonntag folgte nach einem Warm up der zweite Wertungslauf. Hier ließ Ronny nichts anbrennen und setzte sofort nach dem Start einige Meter zwischen sich und seinen Verfolgern. Im Laufe des Rennens baute er seinen Vorsprung unbeirrt immer weiter aus und gewann auch diesen Wertungslauf souverän.

Den dritten Wertungslauf, der am Sonntagnachmittag stattfand, konnten wir leider nicht mehr mitfahren. Ronny leistet zurzeit seinen Grundwehrdienst bei der Bundeswehr und musste pünktlich wieder in der Kaserne in Lüneburg sein.

Trotzdem gewann Ronny nicht nur die Rennwertung, sondern auch die Gleichmäßigkeitswertung.  Seine Rundenzeiten waren also konstant schnell.

Es war also ein erfolgreiches und angenehmes Wochenende.

Ich möchte mich an dieser Stelle auch noch einmal bei den Veranstaltern für dieses rundum gelungene Wochenende bedanken.

Ronny Krahn (vo. li., start Nr. 5) beim Rennstart auf Pole Position.

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Ronny mal ohne Helm.

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Oliver Tschirsky in seinem mit viel Liebe aufgebauten historischem Kart

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Oliver beim Start des Rennens der historischen auf Platz 2 (Start Nr. 18)

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Hier finden Sie jede Menge weiterer Fotos von dieser Veranstaltung. Gehen Sie auf das Album "50 Jahre Kartsport..."

Fotos Dahlem

DMV Goldpokal Wackersdorf

Am vergangenen Wochenende fand im bayrischen Wackersdorf, der diesjährige Goldpokal statt. Es war gleichzeitig der Saisonhöhepunkt und Saisonabschluß des erstmals ausgetragenen DMV Championship.

Bei herrlichem Spätsommerwetter fanden insgesamt ca. 180 Starter den Weg auf die meiner Meinung nach schönste Kartbahn Deutschlands. Prominentester Starter war wieder einmal der siebenfache Formel 1 Weltmeister Michael Schumacher, der in der Getriebeklasse KZ2 startete.

In unserer Klasse, der KF2, waren knapp 40 Fahrer am Start. Aus diesem Grund wurde das Feld in zwei Gruppen geteilt.

Im Zeittraining war das Feld wieder einmal sehr dicht zusammen. Nur wenige zehntel Sekunden trennten die Fahrer. Ronny belegte Platz 10 mit 4 zehntel Rückstand auf den schnellsten. Das war noch eine recht gute Ausgangsposition für das Prefinale. Denn dort galt es, sich unter den ersten 17 für das eigentliche Finale zu qualifizieren an dem dann also 34 Starter teilnehmen durften. Das hat dann mit Platz 9 auch geklappt.

Im Finale erwischte Ronny den Start gut. Nach der zweiten Kurve, einer Spitzkehre gab es jedoch einen Massenchrash. Ronny konnte zwar ausweichen, verlor aber viel Zeit und Plätze. Im Laufe des Rennens konnte er wieder einige Positionen gutmachen und beendete das Rennen auf Platz 14. Angesichts des Pechs und der Leistungsdichte des Feldes noch eine recht annehmbare Position.