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Der richtige Sitz für Ihr Kart

 

    Das Thema Kartsitz wird leider sehr häufig unterschätzt. Es geht hier nicht allein um das Gewicht des Sitzes. Vielmehr hat dessen Einbaulage den größten Einfluss auf die Gewichtsverteilung (Radlastverteilung) und damit das Fahrverhalten Ihres Karts. Es gibt auch Sitze, die unterschiedlich hart sind, sich also mehr oder weniger verwinden. Sie können also auch mit der Wahl eines harten oder weichen Sitzes das Gripniveau beeinflussen.   

 

     Es fängt mit der Auswahl des richtigen Sitzes an. Wählen Sie diesen so, dass er im Becken-, Hüft- und Rippenbereich stramm anliegt. Je weniger Ihr Sitz gepolstert ist, umso besser merken Sie, wie Ihr Kart reagiert. Außerdem schont ein enger Sitz Ihre Rippen. 

 

 

Beim Einbau des Sitzes achten Sie besonders darauf, dass dieser absolut spannungsfrei eingebaut wird. Biegen Sie nicht an den Sitzhalterungen herum, sondern verwenden Sie gegebenenfalls Distanzstücke. Diese können aus Metall oder Plastik sein. Distanzstücke bekommen Sie bei Ihrem Karthändler. Mit etwas handwerklichem Geschick können Sie sich diese auch selbst anfertigen.

 

Die Einbaulage des Sitzes hat entscheidenden Einfluss auf das Fahrverhalten Ihres Karts!

 

Was Sie dabei alles beachten und welche Maße Sie einhalten sollten, erfahren Sie in meinem Karthandbuch.

  

Der Kart – Rahmen

Kontrollieren Sie Ihren Rahmen regelmäßig auf Risse. So simpel wie es sich auch anhört: aber putzen Sie Ihr Kart nach jedem Einsatz gründlich. Putzen hat nicht nur den Sinn der Reinigung, sondern dient auch der technischen Kontrolle. Es ist die beste Methode, um Risse rechtzeitig zu erkennen und z. B lose Schraubverbindungen nachzuziehen oder beschädigte Teile zu erkennen und zu erneuern. Erneuern Sie beschädigte Teile rechtzeitig. Das senkt die Ausfallwahrscheinlichkeit auf der Kartbahn enorm.

 

Fahren Sie mit einem gerissenen Rahmen nicht mehr auf die Kartbahn. Einen Riss kann man in der Regel schweißen. Bohren Sie dazu den Riss an jedem Ende mit einem 2,0 bis 2,5 mm Bohrer an. Das bewirkt, dass sich der Riss nicht weiter fortsetzt. Nach dem Anbohren verschweißen Sie den Riss und die Bohrlöcher. Verschweißen Sie den Riss keinesfalls autogen oder elektrisch. Nur mit Schutzgas.